20. November 2021 / 11:39 Uhr

Unter Zugzwang: HC Elbflorenz empfängt HSC Coburg

Unter Zugzwang: HC Elbflorenz empfängt HSC Coburg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Trainer Rico Göde motiviert seine Mannschaft.
Trainer Rico Göde motiviert seine Mannschaft. © imago images
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In der 2. Handball-Bundesliga empfängt der HC Elbflorenz am Sonntag Erstliga-Absteiger HSC Coburg. Dann wollen die Dresdner endlich den Schalter umlegen und wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

Dresden. Die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz beenden an diesem Sonntag (17 Uhr) ihre englische Woche mit dem Heimspiel gegen Erstliga-Absteiger HSC Coburg. Und beenden wollen die Schützlinge von Trainer Rico Göde dabei vor allem ihre Durststrecke. Es ist schon eine Weile her, dass die Dresdner einen Sieg bejubeln konnten.

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Durch Corona-Fälle gehandicapt

Es war am 10. Oktober, als sie daheim gegen Aufsteiger Rostock einen knappen 35:34-Erfolg feierten. In den fünf Spielen danach sammelten sie bei zwei Niederlagen und drei Unentschieden lediglich drei Punkte. Die Folge ist nach zehn Spielen ein unbefriedigender und etwas überraschender 16. Platz (7:13 Punkte). Dabei hatten die Verantwortlichen noch vor der Spielzeit das Ziel ausgegeben, den vierten Platz aus dem Vorjahr bestätigen zu wollen.

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Im Moment sind die Göde-Männer davon noch weit entfernt. Die Dresdner waren durch die Corona-Fälle im Team sicher gehandicapt. So fällt auch Michael Schulz weiterhin aus, weil er noch nicht wieder fit ist. Aber das allein sieht auch Trainer Rico Göde nicht als Grund. So gaben seine Schützlinge zuletzt immer wieder mögliche Punkte in der Schluss-Viertelstunde aus der Hand. „Es ist nicht nur die Endkampfgestaltung“, findet Göde, „sondern wir versäumen es zuvor, unseren Vorsprung weiter zu vergrößern.“ Da fehle im Moment die Sicherheit.


Auf jeden Fall wollen die HCE-Spieler gegen Coburg endlich den Schalter umlegen und wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Dabei geht es den Gästen offensichtlich nicht viel anders, schließlich findet sich der Erstliga-Absteiger aus Oberfranken mit Platz 13 ebenfalls in einer Tabellenregion, in die er nicht wollte. Die Gäste hatten schon Mitte Oktober eine Notbremse gezogen und einen Trainerwechsel vorgenommen. So kam der junge Däne Brian Ankersen für Alois Mraz. Zuletzt gewann Coburg gegen Bietigheim. Wegen zwei Corona-Fällen im Team musste das Spiel gegen Emsdetten am Mittwoch zwar abgesagt werden, aber die Partie in Dresden werden die Coburger bestreiten.