22. September 2019 / 16:28 Uhr

"Unterirdische Vorstellung": SV Altlüdersdorf geht beim MSV Neuruppin unter

"Unterirdische Vorstellung": SV Altlüdersdorf geht beim MSV Neuruppin unter

Dirk Wieland
SPORTBUZZER-Nutzer
Alexander Riehl (l.) war mit seinen Altlüdersdorfern gegen Ex-Club MSV Neuruppin chancenlos. USER-BEITRAG
Alexander Riehl (l.) war mit seinen Altlüdersdorfern gegen Ex-Club MSV Neuruppin chancenlos. © Marius Böttcher
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Brandenburgliga: Die Lila-Weißen von Trainer Steffen Borkowski kassieren am fünften Spieltag die erste Saisonniederlage.

MSV Neuruppin – SV Altlüdersdorf 6:0 (4:0). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Weckwerth (3., 19., 25.), 4:0 Malak (30.), 5:0, 6:0 Weckwerth (49., 88.). Von einer „Schmach“ sprachen die Lila-Weißen nach dem Nordderby beim MSV Neuruppin, das für den SVA in einem Debakel endete. Nach einem Rückpass schoss SVA-Keeper Alexander Walter Neuruppins Matchwinner Marcel Weckwerth an und der Ball senkte sich über Walter hinweg ins Tor (3.). Eine Szene, die symptomatisch für einen gebrauchten Tag der Altlüdersdorfer stehen konnte. Für Weckwerth war es der Startschuss für eine Galavorstellung mit fünf Treffern und einer Vorlage.

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In Bildern: Der MSV Neuruppin schießt den SV Altlüdersdorf mit 6:0 ab.

Der MSV Neuruppin (rote Trikots) setzt sich am fünften Spieltag der Brandenburgliga mit 6:0 gegen den SV Altlüdersdorf durch. Überragender Mann ist dabei Marcel Weckwerth, dem gleich fünf Treffer gelingen. Zudem war Maurice Malak für den MSV erfolgreich. Zur Galerie
Der MSV Neuruppin (rote Trikots) setzt sich am fünften Spieltag der Brandenburgliga mit 6:0 gegen den SV Altlüdersdorf durch. Überragender Mann ist dabei Marcel Weckwerth, dem gleich fünf Treffer gelingen. Zudem war Maurice Malak für den MSV erfolgreich. © Marius Böttcher

Der MSV nutzte effektiv und rigoros die Fahrlässigkeiten der Gäste und kam zu relativ einfachen Treffern. Bereits nach einer halben Stunde war das Spiel entschieden. Neuruppin strotzte vor Selbstbewusstsein. Altlüdersdorf agierte ohne Fortune, Körperspannung und Zweikampfstärke. Eigene Angriffsbemühungen, wie ein direkter Freistoß kurz nach der Pause, wurden im Keim erstickt. Bezeichnend war auch die Chance zur Ergebniskosmetik vom Punkt: Den schwach getretenen Elfmeter von Florian Riehl gegen dessen Ex-Club hielt der MSV-Torhüter und Ex-Hennigsdorfer Angelo Kempf sogar fest (75.).

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Der letzte Treffer des Tages mit einem halben Eigentor (88.) war zum Glück das Ende der SVA-Blamage. Co-Trainer Mike Frank gab sich hinterher wortkarg: „Entschuldigung für eine unterirdische Vorstellung.“ Auf der anderen Seite jubelte Neuruppins Coach Henry Bloch: „Wir hatten heute die richtige Taktik und das richtige System.“ Für den SVA war es die erste Saisonpleite.


MSV Neuruppin: Angelo Kempf – Philipp Wulff, Kevin Blumenthal (72. Völkel), Tim Schultka, Yulian Vladimirov – Alexander Kratz (63. Klemz), Marlon Kyek, Marcus Lemke, Maurice Malak (74. Milushev), Oleksandr Stepanyshyn – Marcel Weckwerth

SV Altlüdersdorf: Walter – Dembowsky, Bielecki, Stoeter, Gras (28. Heilmann) – Sidorowicz Kuipou (74. Schonig), A. Riehl, Krystek – Bejuk, F. Riehl.