28. August 2018 / 06:38 Uhr

US Open: Weltranglistenerste Halep scheitert! Görges weiter, Mischa Zverev raus 

US Open: Weltranglistenerste Halep scheitert! Görges weiter, Mischa Zverev raus 

Redaktion Sportbuzzer
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Simona Halep ist bei den US Open in New York frühzeitig ausgeschieden.
Simona Halep ist bei den US Open in New York frühzeitig ausgeschieden. © imago/ZUMA Press
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Beim letzten Tennis-Grand-Slam des Jahres gab es schon am ersten Tag einige Überraschungen. Die größte: Das Aus von Simona Halep.

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Angeführt von Julia Görges haben die deutschen Tennis-Damen einen perfekten Start bei den US Open hingelegt, die deutschen Herren sind am Auftakttag in New York dagegen ohne Sieg geblieben. Die Weltranglisten-Neunte Görges kam am Montag ebenso weiter wie Carina Witthöft und Tatjana Maria. Dagegen scheiterten Mischa Zverev, Florian Mayer und Peter Gojowczyk. Die übrigen neun der 15 deutschen Spieler greifen am Dienstag ein, unter ihnen Wimbledonsiegerin Angelique Kerber und Alexander Zverev.

Görges musste sich beim 6:2, 6:7 (5:7), 6:2 gegen die russische Qualifikantin Anna Kalinskaja gut zwei Stunden lang mühen, war damit aber gar nicht unglücklich. „Der Sieg ist viel wichtiger, als wenn ich da mit 6:2, 6:2 vom Platz gehe“, meinte sie. Am Mittwoch trifft die Bad Oldesloerin auf die Russin Jekaterina Makarowa, gegen die sie in der vorigen Woche in New Haven glatt gewann.

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Währenddessen hatte die Weltranglisten-Erste Simona Halep schon den ersten Favoritensturz zu erklären versucht. Als erste an Nummer eins gesetzte Spielerin in der 50-jährigen Profigeschichte des Turniers scheiterte die rumänische French-Open-Siegerin am Montag wie im Vorjahr gleich zum Auftakt. Halep verlor glatt mit 2:6, 4:6 gegen die Estin Kaia Kanepi.

Halep: "Hier spiele ich nie mein bestes Tennis"

Nur 76 Minuten dauerte der Auftritt von Halep. Trotz des frühen Ausscheidens wird die 26-Jährige aber auch über das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison hinaus die Nummer eins der Welt bleiben. Mit der Pleite ging sie bemerkenswert souverän um. „Hier spiele ich nie mein bestes Tennis“, sagte Halep. „Es ist hart. Aber es ist okay“, fügte sie lächelnd hinzu. „Es ist kein Drama.“

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Halep hatte in der Vorbereitung noch das Turnier in Montreal gewonnen und das Finale in Cincinnati erreicht und war daher womöglich auch nicht frisch genug. Im neuen Louis-Armstrong-Stadium stemmte sie sich erst nach dem 0:3 im zweiten Satz gegen das Aus und glich gegen die Weltranglisten-44. Kanepi zum 4:4 aus. Die 33-Jährige, die den bisher einzigen Vergleich gegen Halep nur hauchdünn verloren hatte, agierte aber weiter druckvoller und bewies, warum sie schon zweimal in New York im Viertelfinale stand, so auch im vorigen Jahr. „Ich muss hier viele Punkte verteidigen. Deswegen hatte ich kein so gutes Gefühl, gleich gegen die Topgesetzte spielen zu müssen“, sagte Kanepi.

Mischa Zverev verpasst Weiterkommen

Carina Witthöft darf sich nach dem 6:3, 7:6 (8:6) über die Amerikanerin Caroline Dolehide auf ein Duell mit Serena Williams freuen. Die langjährige Nummer eins schlug die Polin Magda Linette nach anfänglichen Problemen 6:4, 6:0. „Es wird spannend für mich, ich freue mich darauf“, sagte Witthöft. Tatjana Maria hatte zuvor mit 6:3, 6:3 erstmals die Polin Agnieszka Radwanska bezwungen. Ihre nächste Gegnerin, die an Nummer sieben gesetzte Ukrainerin Jelina Switolina, konnte sie zuletzt in Wimbledon auf Rasen besiegen.

Mischa Zverev verpasste anders als die Spitzenspieler Andy Murray und Stanislas Wawrinka das Weiterkommen. Nach einer 2:0-Satzführung und einem 4:2-Vorsprung im dritten Durchgang unterlag der Hamburger dem früheren Juniorensieger Taylor Fritz aus den USA 6:4, 6:2, 4:6, 6:7 (5:7), 2:6. „Ich habe angefangen, Krämpfe zu bekommen, schon Ende des zweiten Satzes“, sagte der 31-Jährige. Er führte das aber nicht auf das schwül-heiße Wetter zurück, sondern auf neue Getränke.

Mayer beendete seine Tennis-Karriere mit einer 2:6, 2:6, 7:5, 4:6-Niederlage gegen den Kroaten Borna Coric. Der 34 Jahre alte Bayreuther hatte schon vor längerem angekündigt, nach den US Open aufzuhören. „Es war eine lange Reise. Ich bin ziemlich stolz auf meine Karriere“, sagte der frühere Weltranglisten-18. Mayer.

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