01. September 2022 / 06:49 Uhr

US Open kompakt: Williams verschiebt Abschied – Doppel Krawietz/Mies erreicht zweite Runde

US Open kompakt: Williams verschiebt Abschied – Doppel Krawietz/Mies erreicht zweite Runde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Serena Williams (links) jubelt nach ihrem Sieg. Auch das deutsche Doppel (rechts) Kevin Krawietz und Andreas Mies war erfolgreich.
Serena Williams (links) jubelt nach ihrem Sieg. Auch das deutsche Doppel (rechts) Kevin Krawietz und Andreas Mies war erfolgreich. © dpa/IMAGO/Hasenkopf (Montage)
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Serena Williams überrascht mit einem Zweitrunden-Sieg gegen die Mitfavoritin Anett Kontaveit bei den US Open. Für das deutsche Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies geht das Turnier erfolgreich los.

Der Abschied von Serena Williams ist abermals verschoben: Die Tennis-Ikone sorgte bei den US Open für eine große Überraschung und zog unter dem tosenden Applaus im Arthur Ashe Stadium von New York in die dritte Runde ein. Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA gewann in der Nacht zu Donnerstag gegen die Weltranglisten-Zweite Anett Kontaveit aus Estland nach einer starken Leistung mit 7:6 (7:4), 2:6, 6:2.

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Wie sie das geschafft habe, wurde die 40-Jährige hinterher auf dem Platz gefragt. "Ich bin eine ziemlich gute Spielerin", antwortete Williams lächelnd ins Mikrofon: "Das ist das, was ich am besten kann. Ich mag Herausforderungen." Außerdem könne sie befreit aufspielen. "Ich habe nichts zu beweisen, nichts zu verlieren", betonte der Tennisstar. "Es ist Spaß, ich genieße es". In der nächsten Runde trifft die langjährige Weltranglistenerste, die im Vergleich zum Auftaktmatch gegen Danka Kovinic aus Montenegro deutlich mehr Spielfreude und Selbstvertrauen zeigte, auf die Australierin Ajla Tomljanovic. Es ist höchstwahrscheinlich das letzte Grand-Slam-Turnier der Ausnahmesportlerin.

Am Tag ohne deutsche Einzel-Beteiligung haben die Tennisspieler Kevin Krawietz und Andreas Mies bei den US Open ihre Auftakthürde im Doppel erfolgreich gemeistert. Die zweimaligen French-Open-Gewinner setzten sich gegen das US-Duo Marcos Giron/Mackenzie McDonald mit 6:3, 7:6 (7:5) durch.

Medvedev und Murray in Runde drei

Mit Daniil Medvedev war hingegen schon vor dem Turnier deutlich mehr zu rechnen. Der an Position eins gesetzte Russe setzte sich gegen den US-Amerikaner Stefan Kozlov souverän in drei Sätzen mit 6:2, 6:4 und 6:0 durch. Zuvor war der britische Tennisstar Andy Murray erstmals seit sechs Jahren in die dritte Runde der US Open eingezogen. Der dreimalige Grand-Slam-Turniersieger gewann durch das 5:7, 6:3, 6:1 und 6:0 gegen den US-Amerikaner Emilio Nava auch sein zweites Match. Der 35-jährige Murray, der das Turnier 2012 gewinnen konnte, trifft am Freitag auf den an Nummer 13 gesetzten Matteo Berrettini. Der Italiener tat sich bei seinem Viersatzsieg (2:6, 6:1, 7:6, 7:6) gegen den Franzosen Hugo Grenier deutlich schwerer.

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Souverän erledigte dagegen Wimbledon-Finalistin Ons Jabeur ihre Zweitrunden-Aufgabe. Die 28 Jahre alte Tunesierin setzte sich gegen die US-Amerikanerin Elizabeth Mandlik mit 7:5, 6:2 durch und bleibt ohne Satzverlust. Es war zudem der 40. Saisonsieg für Jabeur, die diese Marke als zweite Tennisspielerin nach der Weltranglistenersten Iga Swiatek aus Polen erreichte.

Mitfavoriten Sakkari patzt

Für Mitfavoritin Maria Sakkari aus Griechenland ist das Turnier dagegen bereits beendet. Die Weltranglistendritte, die zum Auftakt Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria aus dem Wettbewerb geworfen hatte, verlor überraschend gegen die Chinesin Wang Xiyu 6:3, 5:7, 5:7. Die 21 Jahre alte Wang steht erstmals in ihrer Karriere in der dritten Runde eines Grand-Slam-Turniers.

Am Donnerstag greift Jule Niemeier als letztverbliebene Einzelspielerin wieder ein. Die Wimbledon-Viertelfinalistin bekommt es in Runde zwei mit der Kasachin Julija Putinzewa zu tun. Die Weltranglisten-38. sei eine "Verteidigungskünstlerin", sagte Niemeiers Trainer Christopher Kas der Deutschen Presse-Agentur: "Wenn Jule gut aufschlägt und gut retourniert, ab und zu ans Netz geht, ein paar Variationen einbaut, dann kann sie auch gegen Putinzewa in gute Positionen zu kommen."

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