13. März 2015 / 16:52 Uhr

Uwe Kuhl wird neuer Sportdirektor bei Chemie Leipzig – 50-Jähriger kommt aus Freital

Uwe Kuhl wird neuer Sportdirektor bei Chemie Leipzig – 50-Jähriger kommt aus Freital

Matthias Puppe
SPORTBUZZER-Nutzer
Die steinerne Meisterelf im Alfred-Kunze-Sportpark. USER-BEITRAG
Die steinerne Meisterelf im Alfred-Kunze-Sportpark. © Armin Kühne
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Uwe Kuhl, bisher Trainer bei Stahl Freital, wird die Geschicke dann von Frank Kühne übernehmen.

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Leipzig. Stühlerücken beim Landesligisten Chemie Leipzig: Ab 1. April wirkt bei den Leutzschern ein neuer Sportdirektor. Uwe Kuhl, bisher Trainer bei Stahl Freital, wird die Geschicke dann von Frank Kühne übernehmen. Kühne, der auch Vereinsvorsitzender der BSG ist, soll sich durch die neue Kraft künftig stärker auf seine Arbeit im Vorstandsgremium konzentrieren können.

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„Frank Kühne hat die Doppelfunktion aus Vereinsvorsitz und sportlicher Leitung seit geraumer Zeit allein gestemmt. Mit dem wachsenden sportlichen Erfolg müssen wir aber auch weiter an den Strukturen arbeiten“, sagte BSG-Sprecher Dirk Skoruppa am Freitag gegenüber LVZ-Online. Die Wahl auf den bisher in Leutzsch noch weitgehend unbekannten 50-jährigen Kuhl sei nicht ohne Hintergedanken gefallen: „Wir haben uns bewusst für jemanden ohne Stallgeruch entschieden, der künftig auch nicht auf Befindlichkeiten Rücksicht nehmen muss“, so der BSG-Sprecher weiter.

Uwe Kuhl hat sich in den vergangenen Wochen bereits einige Spiele der Grün-Weißen angeschaut und wird mit Dienstbeginn am 1. April  in Vollzeit vor allem die anstehenden Verhandlungen bei auslaufenden Spielerverträgen auf den Tisch bekommen. Kuhl trat als aktiver Fußballer unter anderem bei Dynamo Dresden (1978 bis 1986) und Stahl Riesa (1986 bis 1989) gegen den Ball. Als Trainer war er zwischen 2003 und 2009 beim Heidenauer SV praktisch alleinverantwortlich.