17. September 2019 / 17:08 Uhr

Eklat in der Champions League: Valencia-Stars boykottieren Pressekonferenz mit Trainer Celades

Eklat in der Champions League: Valencia-Stars boykottieren Pressekonferenz mit Trainer Celades

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Allein allein: Albert Celades wurde am vergangenen Mittwoch als neuer Trainer des FC Valencia vorgestellt. Sein Vorgänger Marcelino wurde nach einem schwachen Saisonstart entlassen.
Allein allein: Albert Celades wurde am vergangenen Mittwoch als neuer Trainer des FC Valencia vorgestellt. Sein Vorgänger Marcelino wurde nach einem schwachen Saisonstart entlassen. © imago images / Agencia EFE
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Vor dem Champions-League-Hit zwischen dem FC Chelsea und dem FC Valencia hat es einen Eklat gegeben. Auf der Pressekonferenz blieb der Stuhl neben dem neuen Valencia-Trainer Albert Celades leer. Die Mannschaft boykottierte die Medienrunde und solidarisiert sich mit Celades' entlassenem Vorgänger Marcelino.

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Wirbel um Albert Celades beim FC Valencia! Vor dem Champions-League-Hit gegen den FC Chelsea, das die Spanier mit 1:0 gewinnen konnten, musste der neue Trainer der Spanier offenbar massive Überzeugungsarbeit leisten, um seine eigene Mannschaft für sich zu gewinnen. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Sieger der Europa League am Dienstagabend in London (21 Uhr) saß der Trainer jedenfalls allein auf dem Podium - Celades wurde von der eigenen Mannschaft im Stich gelassen!

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Valencia-Mannschaft reagiert wütend auf Marcelino-Entlassung: "Nicht fair"

Die Stars um Holland-Keeper Jasper Cillessen, den früheren Freiburg-Profi Francis Coquelin und den spanischen Superstar Rodrigo wollten mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme ihren Protest gegen die Entlassung von Celades' Vorgänger Marcelino zum Ausdruck bringen.

Der 54-Jährige war nicht nur bei den Fans über alle Maßen beliebt, sondern auch bei in der Mannschaft. Abwehrchef Ezequiel Garay schrieb auf Instagram deutlich: "Er auch immer diese Entscheidung gefällt hat, der hat nicht nur dich übergangen, er hat auch eine ganze Mannschaft und die Fans mit runtergezogen. Etwas, was ich laut und klar sagen will: Er ist nicht fair."

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Der Protest richtet sich nicht direkt gegen Celades, sondern vielmehr gegen Klub-Besitzer Peter Lim, mit dem Marcelino sich gegen Ende seiner zweijährigen Zeit als Valencia-Trainer überworfen hatte. Dabei lief sportlich alles Bestens: Marcelino gelang mit dem Champions-League-Finalisten von 2001 die erfolgreichste Saison seit 15 Jahren und die Qualifikation für die Champions League. Marcelino zeigte sich anschließend unzufrieden mit der Sommer-Transferpolitik des spanischen Vereins, der zwar 75 Millionen Euro in die Mannschaft investierte, nach Meinung von Marcelino jedoch nicht ins richtige Personal. Auch die klubinterne Kommunikation soll misslich gewesen sein, weshalb Marcelino letztlich seinen eigenen Rauswurf provozierte.

Albert Celades gibt sich fatalistisch: "Ich kann nichts dagegen machen"

Der brachte erst die Fans auf die Palme und dann die Mannschaft, die sich mit ihrem bisherigen Übungsleiter sofort solidarisierte. Für Celades beginnt seine Ära als Trainer von Valencia so unter denkbar schlechten Voraussetzungen. "Selbstverständlich ist das keine ideale Situation, aber es ist die Entscheidung der Spieler", sagte Celades auf der Pressekonferenz.

Schon nach seinem ersten Spiel, einer 2:5-Pleite gegen den FC Barcelona, hatten die Spieler Interviews verweigert - nun der Boykott der Medienrunde. Celades, der zuvor als Co-Trainer der spanischen Nationalmannschaft und Co-Trainer von Real Madrid aktiv war, ist ratlos und sagt: "Ich kann nichts dagegen machen."

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