27. September 2020 / 16:03 Uhr

Mit van de Sanden als Joker: 2:0-Arbeitssieg für die VfL-Frauen gegen Aufsteiger Meppen

Mit van de Sanden als Joker: 2:0-Arbeitssieg für die VfL-Frauen gegen Aufsteiger Meppen

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Zwei Tore reichten: Die VfL-Frauen besiegten Meppen mit 2:0.
Zwei Tore reichten: Die VfL-Frauen besiegten Meppen mit 2:0. © Boris Baschin
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Arbeitssieg für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg. Beim 2:0 gegen den SV Meppen kam Top-Neuzugang Shanice van de Sanden ebenso wie die frisch verpflichtete Norwegerin Karina Saevik als Joker zum Einsatz.

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Ein Tor vor der Pause, eines danach - das musste reichen. Mit 2:0 (1:0) gewann der VfL Wolfsburg sein Spiel der Frauenfußball-Bundesliga gegen den SV Meppen. Svenja Huth und Dominique Janssen erzielten die Tore.

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Dass der Aufsteiger aus dem Emsland unangenehm sein kann, war klar - bereits beim Auftakt gegen den MSV Duisburg und am zweiten Spieltag gegen Turbine Potsdam erkämpfte sich die Mannschaft des jungen Trainers Theodoros Dedes jeweils einen Punkt. Auch in Wolfsburg hielt der Tabellenvierte der vergangenen Zweitliga-Saison (stieg auf, da der VfL II und Hoffenheim II nicht aufstiegsberechtigt sind) lange dagegen und profitierte auch davon, dass sich der Double-Gewinner das Leben zunächst selbst schwer machte. Der VfL war zwar dominante Mannschaft, traf aber im letzten Drittel oft nicht die richtige Entscheidung und wartete zu lange mit dem Abschluss. Zsanett Jakabfi und Lena Oberdorf hatten vielversprechende Chancen auf dem Fuß, Meppen verteidige aggressiv und scheute keinen Zweikampf. Erst nach 26 Minuten fand eine Flanke von Janssen den Kopf von Huth zum überfälligen 1:0.

VfL-Frauen gegen Meppen - Die Bilder

Fussball, Frauen Fu§ball Bundesliga, VfL Wolfsburg-SV Meppen, Saison 2020/21, AOK Stadion, 27.09.2020, Zur Galerie
Fussball, Frauen Fu§ball Bundesliga, VfL Wolfsburg-SV Meppen, Saison 2020/21, AOK Stadion, 27.09.2020, ©

VfL-Coach Stephan Lerch hatte nach der Länderspielpause im Vergleich zum 4:1-Erfolg bei 1899 Hoffenheim nur eine Änderung vorgenommen: Rechtsverteidigerin Anna Blässe startete für Ingrid Engen. Alexandra Popp und Lena Oberdorf bildeten dafür anfangs die Doppel-Sechs, Pauline Bremer stürmte in der Spitze. Die Neuzugänge Shanice van de Sanden und Karina Saevik saßen vorerst nur auf der Bank.

Auch in der zweiten Halbzeit taten sich die Gastgeberinnen schwer, Kapitänin Popp wurde zwischenzeitlich laut auf dem Feld und forderte mehr von ihrer Mannschaft. Erst ein durch Handspiel verursachter Freistoß, den Janssen in der 69. Minute direkt verwandelte, brachte dann etwas Ruhe in die Partie. In der Schlussphase durften van de Sanden und Saevik ihr Bundesliga-Debüt feiern, wurden vor ihren Einwechslungen von den anwesenden Fans klatschend zur Mittellinie begleitet. Beide waren sofort im Spiel und konnten für Akzente in der Offensive sorgen - am Ende blieb es jedoch beim 2:0-Arbeitssieg.

VfL: Kiedrzynek - Blässe (64. Dickenmann), Goeßling, Wedemeyer, Janssen - Oberdorf, Popp (77. Saevik) - Jakabfi (77. van de Sanden), Huth, Rauch (46. Wolter) - Bremer (64. Engen).

SV: Närdemann - Becker, Ihlenburg, Weiss, Rolfes, Goad - Berentzen (84. Preuß), Schulte, Fullenkamp (61. Endenmann), Flaws (84. Emmerling) - Winczo (70. Krug).

Tore: 1:0 (26.) Huth, 2:0 (69.) Janssen.

Schiedsrichterin: Diekmann (Dortmund).