26. April 2021 / 09:41 Uhr

VAR-Entscheidung: Schiedsrichter pfeift zu früh ab – Spieler aus Kabine zurückgeholt

VAR-Entscheidung: Schiedsrichter pfeift zu früh ab – Spieler aus Kabine zurückgeholt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lautstarke Proteste: Der FC Granada besteht auf die vierte Minute der Nachspielzeit.
Lautstarke Proteste: Der FC Granada besteht auf die vierte Minute der Nachspielzeit. © Imago
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Kuriose Szenen in Spanien: Schiedsrichter Bengoetxea pfeift die Partie zwischen dem FC Sevilla und dem FC Granada gleich zweimal ab. Die Gäste protestierten – mit Erfolg.

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Die alte Weisheit, dass ein Spiel erst zu Ende ist, wenn der Schiedsrichter pfeift – am Sonntag wurde sie in der ersten spanischen Liga kurzzeitig außer Kraft gesetzt. Bei der Partie zwischen dem FC Sevilla und dem FC Granada pfiff der Unparteiische Ricardo De Burgos Bengoetxea gleich zweimal ab und sorgte damit für kuriose Szenen.

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Beim Stand von 2:1 für Sevilla hatte der Referee eine vierminütige Nachspielzeit signalisiert, dann aber schon nach drei Minuten das Spiel beendet. Die Gäste aus Granada protestierten, immerhin kann sich das Team von Trainer Martinez Penas noch Restchancen auf die internationalen Plätze ausmalen. Außerdem hatte das Team in der 90. Minute den Anschlusstreffer erzielt. Da der Unparteiische zunächst auf seiner Entscheidung beharrte, kam sogar der Videobeweis zum Einsatz.

Einige Spieler hatten bereits das Trikot und die Schuhe ausgezogen

Der Beschluss des VAR lautete: Weiterspielen! Also holte De Burgos Bengoetxea nach seiner offenkundigen Fehlberechnung einige der Spieler auf den Platz zurück.Vor allem die Gastgeber waren nach ihrem 2:1-Erfolg bereits in die Kabinen des Ramón-Sánchez-Pizjuán-Stadions entschwunden. Teilweise hatten sie sich sogar schon ihrer Schuhe und Trikots entledigt. Als sich alle wieder auf dem Rasen eingefunden hatten, wurde die Minute drangehängt.



Am Ergebnis änderte sich allerdings nichts mehr. Sevilla gewann durch Tore des Ex-Schalkers Ivan Rakitic und Lucas Ocampos und bleibt damit am Spitzentrio aus Atletico Madrid, Real Madrid und dem FC Barcelona dran. Sevilla-Coach Julen Lopetegui nahm es gelassen: "Es gab viel Durcheinander, aber so etwas passiert, wir alle machen Fehler."

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