26. November 2021 / 14:12 Uhr

Veilchen Ladies wollen mit einem Heimsieg die Abstiegsränge verlassen

Veilchen Ladies wollen mit einem Heimsieg die Abstiegsränge verlassen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marie Reichert (hier gegen Osnabrück) wird gegen Marburg viel zu tun bekommen.
Marie Reichert (hier gegen Osnabrück) wird gegen Marburg viel zu tun bekommen. © Harald Kuhl
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Am zehnten Spieltag in der Damenbasketball-Bundesliga kommt es am Sonntag um 16 Uhr in der FKG-Halle zum Duell zwischen den Medical Instinct Veilchen und dem BC Pharmaserv Marburg. Dabei geht es auch um die Revanche für das Playoff-Aus in der Vorsaison.

Am zehnten Spieltag in der Damenbasketball-Bundesliga kommt es am Sonntag um 16 Uhr in der FKG-Halle zum Duell zwischen den Medical Instinct Veilchen und dem BC Pharmaserv Marburg. Dabei geht es auch um die Revanche für das Playoff-Aus in der Vorsaison. Nach ihrem starken Debüt in Wasserburg liegen die Hoffnungen der Gastgeberinnen um Headcoach Goran Lojo erneut auf Neuzugang Sylwia Bujniak, deren 28 Punkte in Wasserburg aber nicht zum Sieg gereicht haben.

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Beide Teams stehen aktuell bei drei Siegen. Während die Veilchen bereits sechs Saisonniederlagen hinnehmen mussten, sind es bei den Marburgerinnen fünf – ein Nachholspiel in Halle steht noch aus. Nach der Niederlage in Wasserburg rangieren die Göttingerinnen auf dem elften Tabellenplatz, Marburg liegt auf Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen. Zuletzt gab es für die Gäste zwei Heimniederlagen, zwei ihrer drei Saisonsiege holten sie in der Fremde.

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Aufpassen müssen die Göttingerinnen auf Tonisha Baker, die zuletzt gegen Freiburg an ihrem Legendenstatus gearbeitet hat und mit ihrem 163. Dreier in der DBBL auf den sechsten Platz in der ewigen Bestenliste vorgerückt ist. Eine weitere schwierige Aufgabe wird auf Marie Reichert und ihre Mitspielerinnen unter den Körben zukommen. Dort gilt es, die Anfang November nachverpflichtete und 2.02 Meter große Joanna Grymek im Griff zu behalten. Auch Topscorerin Alexandra Wilke (14 Punkte pro Spiel), Stephanie Wagner (8,7), Marie Bertholdt (7,8) und Hanna Crymble dürfen in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Neben Baker (9,9) kratzt auch Ex-Veilchen Theresa Simon (9,8) an der zweistelligen Ausbeute. Das Marburger Team verfügt also über eine große Variabilität, viel Erfahrung in der Bundesliga sowie der deutschen Nationalmannschaft und eine geballte Ladung Offensivpower.


Als Achillesferse ist sicherlich bei beiden Teams die Verteidigung herauszustellen. Eine weitere Problematik, die sich beiden Teams im bisherigen Saisonverlauf stellt, sind die verletzungs- und coronabedingten Ausfälle. So müssen die Gastgeberinnen weiterhin neben der langzeitverletzten Sandra Azinovic auf unseren Crowder verzichten, die einen mehrfachen Bänderriss auskuriert.

Von kal/r