19. Juli 2021 / 18:51 Uhr

Premnitzer Mario Delvalle: Verabschiedung mit vielen alten Weggefährten

Premnitzer Mario Delvalle: Verabschiedung mit vielen alten Weggefährten

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Zum letzten Spiel von Mario Devalle hatten viele ehemalige Weggefährten den Weg ins Stadion der Chemiearbeiter gefunden.
Zum letzten Spiel von Mario Devalle hatten viele ehemalige Weggefährten den Weg ins Stadion der Chemiearbeiter gefunden. © Christoph Laak
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Landesliga Nord: Premnitzer Mario Delvalle feiert mit vielen alten Bekannten das Ende seiner Laufbahn.

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Großer Auflauf im Premnitzer Stadion der Chemiearbeiter: Mario Delvalle Silva, der etliche Jahre für den FSV Optik Rathenow und den TSV Chemie Premnitz seine Stiefel schnürte wurde mit einem Abschiedsspiel gewürdigt. Auch Innenverteidiger Benjamin Huxol wurde am Samstagabend von den Premnitzern verabschiedet. Und über 150 Zuschauer hatten den Weg ins Stadion gefunden, um den beiden Spielern noch einmal eine würdige Kulisse zu bieten.

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Viele ehemalige Weggefährten von Delvalle hatten den Weg nach Premnitz gefunden. So standen mit Ekin Gündogdu, Patrick Scholz, Gökhan Aydin oder Marcel Subke auch einige Spieler auf dem Platz, die lange mit Delvalle in Rathenower zusammen gespielt hatten. "Als ich gefragt wurde, ob ich auflaufen möchte, habe ich gleich meine Zusage gegeben. Ich bin damals zusammen mit Mario nach Rathenow gekommen. Da freut man sich nach so vielen Jahren mal wieder gemeinsam auf dem Feld zu stehen", sagte der langjährige Optik-Kapitän Patrick Scholz.

So lief das Abschiedsspiel von Mario Delvalle

Im Premnitzer Stadion der Chemiearbeiter liefen viele ehemalige Weggefährten des Paraguayers auf. Zur Galerie
Im Premnitzer Stadion der Chemiearbeiter liefen viele ehemalige Weggefährten des Paraguayers auf. © Christoph Laak

Und auch für Gökhan Aydin war es selbstverständlich nach Premnitz zu kommen. "Ich habe mich über die Anfrage sehr gefreut. Mario ist vor allem menschlich ein super Typ. Ich denke für ihn war das heute ein toller Abschluss."

Mit wem Delvalle auf dem Platz stehen würde, ahnte er aber nicht. "Ich wusste ja, dass dieses Spiel stattfindet. Aber ich habe geglaubt, dass wir mit einigen Premnitzern ein Spiel machen. Das so viele ehemalige Rathenower auch dabei waren hat mich überrascht aber natürlich auch riesig gefreut. Zumal ja auch mehrere Generationen von Spielern auf dem Feld standen. Meine Frau hat es wohl gewusst, aber dicht gehalten", sagte Mario Delvalle im Anschluss an das Spiel.

Zuschauer sehen ein Dutzend Tore

Denn mit Marco Lindemann, Guido Block oder Gunnar Hinz waren auch alte Recken aufgelaufen. Das es bei diesem Spiel nicht um das Ergebnis ging war von vornherein klar. Dennoch zeigten die Kicker im Team "Mario & Friends" das sie nichts verlernt hatten. Daniel Pfefferkorn das Team in Front, Sebastian Krumbholz glich auf der Gegenseite mit einem herrlichen Seitfallzieher aus. Bis zur Pause sollte weitere Tore fallen, lag das Team Delvalles mit 3:2 in Front.

Nach der Pause kam der TSV Chemie aber schnell zum Ausgleich und bis zum 4:4 blieb die Partie auch ausgeglichen. Dann durfte Delvalle ein letztes Mal in den Angriff, schob zum 5:4 ein und ließ sich wenig später auswechseln. Seine Mannschaft schraubte das Ergebnis in der Schlussphase noch auf 8:4 in die Höhe, das war aber an diesem Abend völlig egal.

Warme Temperaturen und Jetlag bereiten Sorgen

"Ich bin ja gestern erst aus dem Urlaub in Paraguay gekommen, dort hatten wir Winter. Dementsprechend hatte ich mit den warmen Temperaturen ganz schön zu kämpfen", schmunzelte Delvalle im Anschluss an die Partie. Auch der Jetlag tat sein Übriges. "Es war eine richtig geile Veranstaltung. Ich möchte mich bei jedem bedanken, der dazu beigetragen hat. Man hat gesehen, dass wir in den Mannschaften nicht nur Fußballer waren, sondern auch Freundschaften entstanden sind. Diese prägen mich noch heute. Das ist ja auch der Grund, dass ich in der Region geblieben bin", so Mario Delvalle abschließend.