17. März 2022 / 18:16 Uhr

Veränderungen im Trainerteam beim 1. FC Phönix Lübeck

Veränderungen im Trainerteam beim 1. FC Phönix Lübeck

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Danny Cornelius (r.) bastelt aktuell an seiner B-Lizenz.
Danny Cornelius (r.) bastelt aktuell an seiner B-Lizenz. © Agentur 54°
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Bei seinem neuen Verein freut ich Cornelius auf die Entwicklung der Spieler und die höchste Spielklasse im Jugendbereich - Phönix vereinbarte derweil ein Testspiel am kommenden Samstag vor heimischer Kulisse

Beim 1. FC Phönix Lübeck gibt es im Trainerteam der Regionalligamannschaft eine Veränderung: Danny Cornelius legt sein Amt zum 31. März nieder. In der kommenden Saison 2022/23 wird der 36-jährige Ex-Drittligaprofi neuer Trainer des U19-Teams der JFV Lübeck.

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„Der zeitliche Aufwand war ausschlaggebend. Danny schafft es aus beruflichen Gründen nicht mehr, die Vormittagseinheiten zu besetzen. Bis zum Sommer kommen wir so klar. Im Hinblick auf die neue Spielzeit werden wir uns Gedanken machen, wie wir die Lücke geschlossen bekommen. Wir haben nicht umsonst zwei Co-Trainer geholt“, sagte Sportdirektor Frank Salomon.

Die U19 der JFV Lübeck ist zurzeit Oberliga-Spitzenreiter. Wie der Verein jetzt mitteilte, soll für die Regionalliga gemeldet werden. Cornelius tritt die Nachfolge von Armin Prang an. „Die Aufgabe in der Regionalliga reizt mich und ist spannend“, sagte Cornelius den LN. „Ich freue mich auf die Entwicklung der Spieler, die höchste Spielklasse im Jugendbereich und Spiele mit tollen Fahrten wie etwa nach Braunschweig.“

Der 36-Jährige bastelt zurzeit an seiner B-Elite-Lizenz. „Nicht zuletzt ist die JFV ein junger anstrebender Verein. Sollte der VfB Lübeck aus der Regionalliga absteigen, hätten wir zumindest eine Lübecker Mannschaft in der Regionalliga“, erzählte er. Bei Phönix Lübeck war der dreifache Familienvater aus Scharbeutz erst Co-Trainer unter Daniel Safadi (20), ehe dieser von Oliver Zapel (fünf Spiele) abgelöst wurde. Da die Phönixer zu den Gründungsmitgliedern der JFV Lübeck gehören, wird Cornelius auch künftig zwangsläufig mit Zapel zu tun haben. Zumal der Verein perspektivisch ein Nachwuchsleistungszentrum aufbauen möchte.

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Unterdessen gab der Verein bekannt, dass man mit dem HSC Hannover das Heimrecht getauscht hat. Das heißt, das Hinspiel findet nun am 3. April (14 Uhr) vor heimischer Kulisse an. Für das spielfreie Wochenende am vierten Spieltag (25. März) der Abstiegsrunde wurde ein Testspiel gegen den Hamburger Oberligisten SV Curslack-Neuengamme vereinbart. Gespielt wird um 19 Uhr an der Travemünder Allee. Für Zapel ist es ein Wiedersehen mit seinen Ex-Schützlingen Sebastiao Mankumbani, Vincent Janelt, Marco Schubring, Hamed Mokhlis und Arnold Lechler, die er einst beim SV Eichede trainiert hat. Lechler holte er danach zu Drittligist SG Sonnenhof-Großaspach (neun Einsätze) nach.

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