20. April 2022 / 17:02 Uhr

Veranstalter bestätigen: Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon ohne Tennis-Profis aus Russland und Belarus

Veranstalter bestätigen: Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon ohne Tennis-Profis aus Russland und Belarus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In Wimbledon dürfen dieses Jahr keine russischen und belarussischen Tennisprofis antreten.
In Wimbledon dürfen dieses Jahr keine russischen und belarussischen Tennisprofis antreten. © 2021 Pool
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Beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon werden in diesem Jahr keine Tennis-Profis aus Russland und Belarus teilnehmen dürfen. Das bestätigten die Veranstalter des Rasen-Klassikers am Mittwoch. Hintergrund ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Beim Rasen-Klassiker in Wimbledon werden in diesem Jahr keine Tennisprofis aus Russland und Belarus zugelassen. Die Veranstalter reagieren damit auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, wie sie am Mittwoch bestätigten. Der Ausschluss trifft zum Beispiel den Weltranglisten-Zweiten Daniil Medwedew aus Russland und die zweimalige Grand-Slam-Turnier-Siegerin Victoria Asarenka aus Belarus.

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Das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres findet vom 27. Juni bis zum 10. Juli statt. Wimbledon ist das erste Event, das Tennisprofis wegen der russischen Invasion in die Ukraine ausschließt.

Es stünde mit in der Verantwortung des Turniers den weltweiten Einfluss Russlands mit den möglichen Mitteln zu beschränken, teilten die Organisatoren mit. Angesichts des Angriffskriegs wäre es nicht zu akzeptieren, dass das russische Regime Nutzen aus den Auftritten von Tennisprofis aus Russland oder Belarus in Wimbledon ziehen könne, begründeten sie. Falls sich die Bedingungen bis Juni grundlegend verändern, werde dies bedacht.

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Vor der offiziellen Stellungnahme der Organisatoren hatten bereits verschiedene Medien, darunter die New York Times und die Times, am Mittwoch über den Ausschluss der russischen und belarussischen Profis berichtet.

Russland kritisierte die Entscheidung scharf. "Ein weiteres Mal werden Sportler zu Geiseln irgendwelcher politischer Befangenheiten, politischer Intrigen, feindlicher Handlungen gegen unser Land gemacht. Das ist nicht hinnehmbar", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge.