18. Oktober 2020 / 20:16 Uhr

Verbandsliga Süd: TSV Bargteheide ringt SSC Hagen Ahrensburg 0:0 ab

Verbandsliga Süd: TSV Bargteheide ringt SSC Hagen Ahrensburg 0:0 ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
WSV Tangstedt durfte gegen SV Todesfelde einen 4:0-Sieg bejubeln.
WSV Tangstedt durfte gegen SV Todesfelde einen 4:0-Sieg bejubeln. © Agentur 54°
Anzeige

WSV Tangstedt, FSG Kaltenkirchen und Kaltenkirchener TS feiern Kantersiege

Anzeige

TSV Bargteheide - SSC Hagen Ahrensburg 0:0. Ligaprimus SSC Hagen Ahrensburg war bisher makellos in die Saison gestartet - vier Siege aus vier Spielen lautete die Bilanz des Teams von Aydin Taneli. Im Topspiel beim TSV Bargteheide musste der SSC sich jedoch mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Dabei hätte es durchaus anders laufen können. Bereits nach drei Minuten hatte Brian Techen die große Chance, das 1:0 zu erzielen, verpasste diese jedoch nach einem mustergültigen Konter. Ansonsten, so Taneli, hätten die Hausherren im ersten Durchgang mehr Bissigkeit in den Zweikämpfen gezeigt, sodass es mit 0:0 in die Pause ging. Nach Wiederanpfiff war es dann zunächst erneut Ahrensburg, das in Person von Lasse Möller eine hochkarätige Chance zur Führung liegen ließ. Weil der Tabellenführer es auch im weiteren Spielverlauf nicht vermochte, die sich erspielten Chancen zu nutzen, bleib es letztlich bei der torlosen Punkteteilung.

Gegenüber dem Sportbuzzer zeigte Taneli sich trotzdem nicht komplett unzufrieden: "Es gibt solche Tage, da läuft es nicht. Man darf auch nicht vergessen, dass wir auf Bargteheides gewohntem Platz gespielt haben. Wir haben hier einen Punkt mitgenommen, Bargteheide muss in der Rückrunde auch noch zu uns kommen. Anhand der zwei Halbzeiten ist das 0:0 okay."

WSV Tangstedt - SV Todesfelde II 4:0. Vor 69 Zuschauern war die Partie schon nach 35 Minuten entschieden. Nach Toren von Sören Ostermann (9.), Jonnas Kannert (10.) und Marc Oldag (35.) war das Team schon Kevin Steen gegen SV Todesfelde II schon früh auf Kurs. Mit der deutlichen Führung im Rücken ließen es die Hausherren in der zweiten Halbzeit deutlich ruhiger angehen, konnten knapp zehn Minuten vor Schluss durch Robbie Schlichting jedoch noch auf 4:0 erhöhen (82.). WSV-Trainer Steen zeigte sich nach der Partie hochzufrieden: "Wir haben endlich das umgesetzt, was wir können - Ballbesitz und schnelles Spiel nach vorne. Wir haben die Gegner zu Fehlern gezwungen, unsere Chancen gemacht. Unsere Verletzten kommen langsam wieder. Ich denke, wir gewinnen 4:0 hoch verdient." Ein Sonderlob erteilte der Trainer dann noch an die eingewechselten Robbie Schlichting und Arber Aslani.

Mehr Fußball aus der Region

FSG Kaltenkirchen - SSV Güster 5:1. Nachdem es lange beim Unentschieden blieb, drehten die Hausherren am Ende nochmal auf und fuhren einen deutlichen 5:1-Sieg gegen SSV Güster ein. "Die Geschichte des Spiels ist schnell geschrieben - das Ergebnis, was wir am Ende haben, hätten wir eigentlich auch schon zur Halbzeit haben können", so FSG-Coach Martin Genz zum Sieg seines Teams. Trotz eines deutlichen Chancenplus stand es nach der Halbzeit dank eines Tores von Vincent Niemeyer (26.) "nur" 1:0 für die Gastgeber. Nach Wiederanpfiff mache Güster mit seiner ersten Chance dann sogar durch Knud Kapschitzki das 1:1 (49.). Obwohl Kaltenkirchen dann "lange Zeit hinterher" lief, vermochten die Gäste es nicht, die Überlegenheit in der Offensive auszunutzen, sodass Kaltenkirchen eiskalt zuschlagen konnte. Elf Minuten vor Schluss war es erneut Niemeyer, der die Hausherren in Führung brachte. In der Folge "ergab" sich Güster und Cicek (82.) sowie Owuso (90., 90.+1) hatten leichtes Spiel, den 5:1-Endstand herzustellen - auch, weil Güster sich durch einen Platzverweis selbst schwächte. "Bis dahin", so Genz, sei es jedoch "ein harter Weg" gewesen.

SV Borussia Möhnsen - Kaltenkirchener TS 0:6. "Kollektiv eine schlechte Leistung von der Mannschaft, dazu eine gute Leistung vom Gegner", fasste Möhnsens Teammanager das Spiel gegen Kaltenkirchen nach der 0:6-Niederlage kurz und knackig zusammen. Dabei waren die Hausherren vom Fleck weg immer einen Schritt zu spät. Nur 26 Minuten waren gespielt, da war die Partie nach Toren von Pascal Nickel (7.) und Lennart Pietsch (20., 26.) schon so gut wie entschieden. Nach dem Wiederanpfiff dauerte es erneut nur zehn Minuten, bis der Ball im Netz der Hausherren zappelte und Finn Luca Rerop das 4:0 bejubeln durfte (56.). Ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten durch Ole Matti Lippke (63.) und Malte Pietsch (66.) machte das halbe Dutzend voll, sodass am Ende ein 6:0 stand.