24. September 2020 / 18:19 Uhr

Verbandsliga: SV Warnemünde hofft auf mehr Durchschlagskraft

Verbandsliga: SV Warnemünde hofft auf mehr Durchschlagskraft

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Leon Höhndorf leitet den Ball per Kopf weiter.
Leon Höhndorf (l.) und der FSV Kühlungsborn treffen am Sonnabend auf den SV Warnemünde und Philipp Scheller. © Johannes Weber
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Reds sind am Sonnabend daheim gegen den FSV Kühlungsborn gefordert. SV Pastow gastiert beim heimstarken FC Anker Wismar. 

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Die Partie zweier Tabellennachbarn steigt am 4. Spieltag in der Fußball-Verbandsliga. Der SV Warnemünde (12. Platz/1 Punkt) wird am Sonnabend (Anstoß: 14 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER) den FSV Kühlungsborn (11./3) zu Gast haben. Nicht nur tabellarisch liegen beide Vereine nicht weit auseinander, sondern auch lokal. Beide Orte trennen nur 28 Kilometer.

Geht es nach SVW-Trainer Eckerhard Pasch, gibt es mit den Kühlungsbornern „einen klaren Favoriten" für dieses Duell. „Sie haben sich im Sommer mit gestandenen Verbandsliga-Spielern verstärkt", sagt der 62-Jährige, der mit Neuzugang Florian Teetje Klotzsch und Verteidiger Paul Schröder zu angeschlagene Spieler zu beklagen hat.

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Hier bietet sich Maik Peters (l.) doch noch zum Ende eine Chance, Warins Marcel Manns unterläuft den Ball. Zur Galerie
Hier bietet sich Maik Peters (l.) doch noch zum Ende eine Chance, Warins Marcel Manns unterläuft den Ball. ©

Nach ihrem Hammerprogramm zum Start in die Verbandsliga mit dem FC Mecklenburg Schwerin (0:1), FC Anker Wismar (1:1) und SV Pastow (0:2) warten die Warnemünder noch auf ihren ersten Erfolg. Pasch haben die Leistungen den ersten drei Spielen positiv gestimmt. „Defensiv haben wir gut ausgesehen. Was uns fehlte, war die Durchschlagskraft in der Offensive", meint er.

Ob der SVW am Sonnabend gegen den FSV zu mehr Möglichkeiten kommt, wird sich zeigen. Die Kühlungsborner tüteten am vergangenen Sonntag ihren ersten Saisonerfolg gegen den FSV Einheit Ueckermünde (1:0) ein. Ergebnistechnisch wollen sie daran anknüpfen. „Mit Warnemünde haben wir ein dickes Brett zu bohren. Bei uns stehen hinter ein bis zwei Spielern noch Fragezeichen", erzählt Kühlungsborns Coach René Schultz. Er erwartet eine Partie, in der „eine Standardsituation", das Spiel entscheiden könnte.

Ligakonkurrent SV Pastow (1./9) will unterdessen am Sonnabend (14 Uhr) beim FC Anker Wismar (7./4) punkten. Dass es im Kurt-Bürger-Stadion nur schwer etwas zu holen gibt, zeigten die Wismarer in der vergangenen Saison, in der sie daheim keinen Punkt hergaben. „Daher wird es schwierig genug, unser Minimalziel zu erreichen, einen Punkt zu holen", weiß Pastows Trainer Heiner Bittorf.

Ungern blickt er auf das vergangene Aufeinandertreffen gegen FC Anker im Oktober 2019 zurück. Für die Pastower gab es vor eigener Kulisse eine 0:5-Packung vom amtierenden Verbandsliga-Staffelsieger. „Da wollen wir auf jeden Fall etwas gerade rücken", betont Bittorf und ergänzt: „Wir wollen in Wismar defensiv stabiler stehen und die Grundordnung des FC Anker besser bespielen."

Bereits am Freitagabend geht es für den FC Förderkader René Schneider (5./6) auf Reisen. Die Elf von Trainer Stephan Malorny bekommt es auswärts mit dem Malchower SV (9./3) zu tun. Mit dem Selbstvertrauen des zurückliegenden 3:1-Erfolg aus der Vorwoche gegen die SG Aufbau Boizenburg werden die Rostocker nach Malchow reisen. Anstoß im Waldstadion ist um 19.30 Uhr.