10. September 2021 / 21:21 Uhr

Furiose Anfangsphase: SV Warnemünde schlägt Malchower SV

Furiose Anfangsphase: SV Warnemünde schlägt Malchower SV

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Qutaiba Alsharabi netzte auch in seinem dritten Verbandsliga-Spiel in Folge für den SV Warnemünde. Gegen den Malchower SV traf er innerhalb von sechs Minuten zweimal.
Qutaiba Alsharabi netzte auch in seinem dritten Verbandsliga-Spiel in Folge für den SV Warnemünde. Gegen den Malchower SV traf er innerhalb von sechs Minuten zweimal. © Johannes Weber
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Dank drei Treffern in den ersten 14 Minuten setzt der SV Warnemünde seinen Aufwärtstrend fort. Beim 4:1 gegen den Malchower SV sorgen die Kicker aus dem Ostseebad früh für klare Verhältnisse.

Dank einer furiosen Anfangsphase hat der SV Warnemünde seinen Aufwärtstrend bestätigt. Die Reds entschieden das Freitagabendspiel der Fußball-Verbandsliga mit 4:1 (3:0) gegen den Malchower SV für sich. Für den SVW war es der dritte Pflichtspielsieg in Serie. Warnemündes Trainer Eckerhard Pasch meinte: "Wir haben uns den Gegner zurechtgelegt und taktisch ein richtig starkes Spiel gemacht. Wir sind restlos zufrieden."

Die Warnemünder legten los wie die Feuerwehr. Die Malchower machten es den Hausherren allerdings auch leicht und wirkten in der Anfangsphase hinten offen wie ein Scheunentor. Bereits nach zwei Minuten köpfte Hannes Hojenski eine Ecke von Sebastian Stein in die MSV-Maschen. Wenig später reichte ein hoher Ball auf Qutaiba Alsharabi, der den zu zögerlich rauslaufenden Gästekeeper Bruce Andris überwand. Wenig später legte Alsharabi das 3:0 nach.

Bilder vom Spiel: SV Warnemünde - Malchower SV

Patrick Telemann absolvierte seine letzte Partie für den SV Warnemünde. Er ließ sich noch einmal feiern. Zur Galerie
Patrick Telemann absolvierte seine letzte Partie für den SV Warnemünde. Er ließ sich noch einmal feiern. ©

Malchows Trainer Sven Lange schimpfte nach der verkorksten Anfangsphase: "Wenn du so schläfst wie wir bei den ersten drei Gegentoren, dann kannst du in Warnemünde gar nicht punkten. Diese Sache hatten wir vorher auch noch angesprochen."

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Zudem bitter: Malchows Kapitän Robert Quaschning musste nach dem dritten Gegentreffer verletzungsbedingt raus. Für ihn kam Jay Galow ins Spiel, dadurch rückte Jan-Niklas Groth in die Innenverteidigung. Die Abwehr agierte fortan ein wenig stabiler. Der MSV hatte bis zum Pausenpfiff deutlich mehr Ballbesitz. In der Offensive kam Tobias Täge zweimal aus guter Position zum Schuss, allerdings rettete ein Warnemünder noch jeweils vor der Torlinie.

SV Warnemünde erhöht durch Foulelfmeter

Anstatt dass die Malchower nach dem Seitenwechsel rankamen, erhöhten die Warnemünder weiter. Alsharabi holte gegen MSV-Verteidiger Ben Grotian einen Foulelfmeter raus. Den Strafstoß brachte Martin Ahrens sicher im Tor unter. Anschließend passierte bis auf vereinzelte Torgelegenheiten und das Ehrentor des Malchower Patryk Adamski (90.) nicht mehr viel. Besonders: Patrick Telemann kam zu seinem letzten Einsatz im SVW-Trikot. Er wird aus gesundheitlichen Gründen aufhören.

"Wir verlieren letztendlich auch in der Höhe verdient. Uns war klar, dass es uns nach drei Siegen zuletzt auch wieder erwischen wird. Wir haben allerdings auch sehr viel dafür getan", resümierte Lange und versucht die zweite Saison-Niederlage schnell abzuhaken.


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Schon in vier Wochen treffen beide Seiten wieder aufeinander. Am 9. Oktober wird der SV Warnemünde dann um 14 Uhr den Malchower SV in der dritten Landespokalrunde empfangen.

SV Warnemünde: Mülling - S. Stein, Hojenski, Kuchel, Schewe - C. Stein (78. Niendorf), Schäfer, Benduhn, Scheller (76. Apitz) - Alsharabi (67. Telemann), Ahrens.
Malchower SV: Andris - Grotian, Quaschning (16. Galow), Mellmann, Rath - Frehse, Mat. Buchholz, Groth, Max Buchholz (61. Leonhardt) - Täge (76. Adamski), Telschow.
Tore: 1:0 Hojenski (2.), 2:0, 3:0 Alsharabi (9., 14.), 4:0 Ahrens (50./Foulelfmeter), 4:1 Adamski (89.).
Schiedsrichter: Marvin Tennes.
Zuschauer: 100.