06. März 2021 / 10:44 Uhr

Real-Leihgabe Luka Jovic: Frankfurt-Stürmer spricht über eine Zukunft bei der Eintracht

Real-Leihgabe Luka Jovic: Frankfurt-Stürmer spricht über eine Zukunft bei der Eintracht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luka Jovic spricht über seine Zukunft bei Eintracht Frankfurt.
Luka Jovic spricht über seine Zukunft bei Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Revierfoto
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Die Rückhol-Aktion von Luka Jovic zu Eintracht Frankfurt war der wohl größte Transfer der Hessen in der laufenden Saison. Ob der Leih-Stürmer von Real Madrid im Sommer nach Spanien zurückkehrt, ist offen. Jovic selbst hält den Verbleib zumindest nicht für ausgeschlossen.

Der von Real Madrid ausgeliehene Stürmer Luka Jovic hält auch einen Verbleib bei Eintracht Frankfurt über das Saisonende hinaus für nicht ausgeschlossen. "Darüber denke ich nach, wenn die Saison vorbei ist", sagte der 23-jährige Serbe der Bild (Samstag). "Jetzt konzentriere ich mich nur auf Eintracht Frankfurt und arbeite daran, die kommenden Spiele so gut wie möglich zu spielen." Grundsätzlich sei aber alles vorstellbar, "denn man weiß im Profifußball nie was passiert."

Jovic bestritt für die Frankfurter von 2017 bis 2019 insgesamt 54 Spiele und erzielte 25 Tore. Danach wechselte er für rund 60 Millionen Euro Ablöse nach Madrid. Nachdem er dort wenig zum Einsatz kam, kehrte er auf Leihbasis an den Main zurück, wo er bisher noch zumeist auf der Bank sitzen musste. "Ich denke, allein schon die Rückkehr nach Frankfurt ist ein Fortschritt und zweifellos ein guter Zug, weil hier so vieles für mich passt", sagte Jovic.

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Jovic seit Frankfurt-Rückkehr noch nie über die volle Distanz

Dabei hatte Jovic in seinem ersten Spiel nach der Rückkehr ein Traum-Comeback im Trikot der SGE gefeiert. Beim 3:1 gegen Schalke 04 im Januar wurde der Angreifer eine knappe halbe Stunde vor Spielende eingewechselt und war mit einem Doppelpack maßgeblich am Erfolg der Eintracht beteiligt. Im Anschluss gelang ihm jedoch lediglich ein weiterer Treffer in sieben Partien. Über die volle Distanz stand der Serbe noch kein einziges Mal auf dem Platz, wurde bisher regelmäßig als Joker eingesetzt. "Wir sind jetzt in einer Luxus-Situation und können ihn von der Bank bringen. Er muss noch ein bisschen was nachholen, er ist aber auch sehr geduldig", beschrieb Sportvorstand Fredi Bobic noch Anfang Februar. Trainer Adi Hütter baut derzeit auf ein System mit lediglich einem Stürmer. Diesen Posten bekleidet der Portugiese André Silva, der in der laufenden Bundesliga-Saison bereits 19 Saisontore erzielte.

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Eine neue Chance könnte sich für Jovic am Samstag im Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr/Sky) ergeben. Da können die Frankfurter ihren vierten Tabellenplatz behaupten und den Anschluss an das Verfolgerduo aus Wolfsburg und Leipzig halten.