07. April 2021 / 09:31 Uhr

Bericht: Verhandlungen über vorzeitige Frankfurt-Trennung von Bobic vor dem Abschluss

Bericht: Verhandlungen über vorzeitige Frankfurt-Trennung von Bobic vor dem Abschluss

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportvorstand Fredi Bobic und Eintracht Frankfurt werden wohl schon vorzeitig getrennte Wege gehen.
Sportvorstand Fredi Bobic und Eintracht Frankfurt werden wohl schon vorzeitig getrennte Wege gehen. © IMAGO/Revierfoto (Montage)
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Fredi Bobic wird seinen Dienst als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt quittieren. Fraglich ist aktuell nur noch der Zeitpunkt der Trennung. Nach Informationen der "Bild" wollen die Hessen spätestens nach dem Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag eine Lösung präsentieren. 

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Die Verhandlungen zwischen Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Fredi Bobic (49) über eine vorzeitige Auflösung des bis 2023 laufenden Vertrages könnten sich Medieninformationen zufolge dem Ende nähern. Wie die Bild berichtet, wollen beide Seiten nach zuletzt schwierigen Gesprächen am besten bis Ende der Woche, spätestens aber nach dem Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) eine Lösung präsentieren.

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Laut dem Bericht habe die Eintracht ein "konstruktives Ergebnis und eine saubere Trennung" von Bobic im Visier. Deshalb gehen nach Informationen der Zeitung derzeit beide Parteien aufeinander zu. Die Eintracht soll eine Millionen-Ablöse für Bobic fordern, den es zu Hertha BSC ziehen soll. Laut Sport Bild gibt es Stimmen im Hauptstadtklub, die die Summe drücken wollen. Dennoch würden die Berliner ihren einstigen Stürmer als umworbenen neuen Geschäftsführer gern so schnell wie möglich in die Planungen einbinden. Bobic bekleidet das Amt des Sportvorstandes in Frankfurt seit 2016.

Frankfurt trotzt Gerüchten um Bobic und Hütter

Neben der bereits feststehenden Trennung von Bobic wird auch über einen Abgang von Trainer Adi Hütter spekuliert. Der 51-Jährige gilt als möglicher Nachfolge-Kandidat für den zum BVB abwandernden Gladbach-Trainer Marco Rose. "Ich möchte auch an dieser Stelle einfach mal klarstellen, dass ich nicht ständig Lust habe, über Gerüchte und Spekulationen zu sprechen. Ich kann nur das wiederholen, was ich schon vor Wochen gesagt habe. Für mich ist das Allerwichtigste, dass wir gemeinsam ein großes Ziel haben. Wir spielen hier um etwas, was Eintracht Frankfurt noch nie erreicht hat. Und das ist eine schwierige Aufgabe", hatte Hütter dazu jüngst gesagt. Ungeachtet der Gerüchte über die Zukunft der beiden Personalien hat Frankfurt die erstmalige Qualifikation für die Champions League mehr denn je ins Visier gekommen. Nach dem 2:1-Sieg bei Verfolger Borussia Dortmund hat die SGE bereits sieben Punkte Vorsprung auf den fünften Platz – und das bei nur noch sieben ausstehenden Spielen.