25. September 2020 / 11:40 Uhr

Verletzung von Florian Ziehmer: Endgültige Diagnose steht noch aus

Verletzung von Florian Ziehmer: Endgültige Diagnose steht noch aus

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Hat die Qual der Wahl: PTSV-Coach Andreas Möller.
Hat die Qual der Wahl: PTSV-Coach Andreas Möller. © Karsten Freese
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Hoffen und Bangen beim Preetzer TSV. Noch steht nicht fest, welches Ausmaß die Knieverletzung von Florian Ziehmer hat.

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Der Mittelfeldregisseur wurde im Pokalspiel gegen den VfR Neumünster (0:2) nach einer unglücklichen Aktion verletzt ausgewechselt und wartet nach erfolgter MRT-Untersuchung auf die Diagnose des Radiologen.

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„Vielleicht haben wir noch Glück im Unglück, und es ist nicht der befürchtete Kreuzbandriss“, erklärt PTSV-Trainer Andreas Möller, der sich außerdem Gedanken um die Aufstellung für die Partie gegen den ASV Dersau (Sonnabend, 15.30 Uhr) machen muss. Wer wird auf der Zehn, der Position von Florian Ziehmer, spielen?

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Drei Optionen bieten sich dem PTSV-Coach an. Zum einen könnte Daniel Prost in das Team rücken. Der 26-jährige bringt schon einiges an Erfahrung mit und hat aufgrund eines Trainingsrückstands am ersten Spieltag noch pausiert. Nun ist der Mittelfeldspieler, der eine starke Physis besitzt, eine gute Option für die Startelf. Gute Karten, in der Startelf zu stehen, hat auch Maximilian Zimmermann, der bereits im ersten Punktspiel gegen die FSG Saxonia (2:0) auf der Zehn zu überzeugen wusste. Der 19-jährige strahlt Torgefahr aus, kann ein Spiel lesen und besitzt Passsicherheit. Als dritte Option bietet sich Laurids Grohmann an, der zuletzt auf der Sechs zum Einsatz kam. Der 20-Jährige ist stets anspielbar und besitzt ein großes Spielverständnis.

„Ich habe eine große Auswahl. Keine leichte Entscheidung. Das muss wohlüberlegt sein. Gerade gegen Dersau wird es hoch hergehen. Das ist ein Derby. Da sind alle heiß. Und Dersau ist besser als das erste Spiel aussagt“, erklärt Möller. Der ASV kam im ersten Saisonspiel überraschend hoch mit 0:5 gegen die SSG Rot Schwarz Kiel unter die Räder. Der PTSV-Coach warnt allerdings davor, die ansonsten sehr abwehrstarken Dersauer zu unterschätzen: „Die versuchen, ihre schnellen Angreifer meist mit langen Bällen aus der Abwehr heraus in Position zu bringen. Das ist nicht unser Spiel.“