12. April 2022 / 14:58 Uhr

Verstrickung in Finanzskandal in Italien: Klub-Bossen von Juventus, Neapel und Tottenham drohen Sperren

Verstrickung in Finanzskandal in Italien: Klub-Bossen von Juventus, Neapel und Tottenham drohen Sperren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Vereinsbosse von Juventus, Neapel und Tottenham haben Konsequenzen zu befürchten.
Die Vereinsbosse von Juventus, Neapel und Tottenham haben Konsequenzen zu befürchten. © IMAGO/LaPresse (Montage)
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Den Klub-Bossen von Juventus Turin, dem SSC Neapel und den Tottenham Hotspurs drohen Strafen. Im Zuge der Verstrickung in einen Finanzskandal in Italien forderte die Anklage vor dem Sportgericht des italienischen Verbandes FIGC am Dienstag mehrmonatige Sperren.

Wegen ihrer Verstrickungen in einen Finanzskandal in Italien drohen den Vereinsbossen von Juventus Turin, SSC Neapel und auch Tottenham Hotspur in England lange Sperren. Zum Auftakt des Verfahrens vor dem Sportgericht des italienischen Verbandes FIGC forderte die Anklage am Dienstag Sperren von zwölf Monaten für Juves Klubchef Andrea Agnelli und mehr als 16 Monaten für den ehemaligen Manager des Rekordmeisters, Fabio Paratici. Dieser ist seit Sommer 2021 Sportdirektor von Tottenham Hotspur in der Premier League.

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Die zwei und 59 weitere Fußballfunktionäre sollen in den vergangenen Jahren die Finanzberichte von elf involvierten Vereinen - darunter fünf aus der Serie A - gefälscht haben. Sie haben laut Anklage manche ihrer Spieler viel besser bewertet und damit deutlich höhere Kapitalgewinne und Leistungsansprüche verbucht, als zulässig war.

Neben den zwei Juve-Managern ist auch Aurelio De Laurentiis, der Präsident des SSC Neapel, angeklagt; für den Filmproduzenten wurde eine Sperre von gut elf Monaten gefordert. Der frühere Weltklasseprofi und Juve-Manager Pavel Nedved soll acht Monate gesperrt werden. Darüber hinaus wurden Geldstrafen für Juventus von 800 000 Euro und für Napoli von 392 000 gefordert.

Neben dem sportrechtlichen Verfahren, bei dem es nach einem Bericht der Gazzetta dello Sport schon kurz nach Ostern ein erstes Urteil und wohl noch im Mai eine Berufungsverhandlung geben soll, sind auch die Staatsanwaltschaften in Turin und Mailand in der Causa aktiv.

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