25. August 2016 / 10:32 Uhr

Verteidiger Breitkreuz im Anflug? Kind: "Müssen in die Puschen kommen"

Verteidiger Breitkreuz im Anflug? Kind: "Müssen in die Puschen kommen"

Andreas Willeke und Redaktion Sportbuzzer
Göttinger Tageblatt
Aues Steve Breitkreuz im Duell mit 96-Angreifer Niclas Füllkrug beim Testspiel der beiden Mannschaften in der Vorbereitung
Aues Steve Breitkreuz im Duell mit 96-Angreifer Niclas Füllkrug beim Testspiel der beiden Mannschaften in der Vorbereitung © imago/Picture Point
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Hannover 96 sucht nach einem neuen Innenverteidiger. Einen Wechsel von Sané schließt 96-Chef Martin Kind weiter aus.

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Noch sieben Tage bleibt das Transferfenster geöffnet, aber so lange will 96-Chef Martin Kind nicht mehr auf die Verpflichtung eines Verteidigers warten: „Wir müssen in die Puschen kommen, mit dem Zeitdruck wird es nicht leichter.“ Die Aufforderung gilt Geschäftsführer Martin Bader und dem Sportlichen Leiter Christian Möckel. Sie sollen zeitnah eine Abwehr-Verstärkung präsentieren.

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Breitkreuz im Anflug?

Dabei gibt es eine Vorauswahl. „Wir beschäftigen uns mit zwei Namen“, erklärt Kind. „Kein Thema“ sind laut Clubchef Michal Pazdan von Legia Warschau oder Issa Diop vom FC Toulouse. Zur Anforderung gehört für Kind, „dass sie Erfahrung haben in Bundesliga, zweiter Liga oder einer vergleichbaren Liga im Ausland“.

Laut Bild-Zeitung ist Steve Breitkreuz von Erzgebirge Aue im Anflug. Beim 3:3-Test zwischen den "Roten" und dem Zweitliga-Aufsteiger in der Vorbereitung war der Innenverteidiger Gegenspieler der neu formierten 96-Offensive. Der 24-Jährige, der vor dieser Saison noch nie höher als dritte Liga gespielt hat, wäre wahrscheinlich für etwa eine Million Euro zu bekommen.

Kind stellt klar: "Sané bleibt"

Der 96-Chef will das sportliche Risiko möglichst klein halten. Dabei spielt Geld nicht die entscheidende Rolle. Der 72-Jährige ist bereit, weiteres wirtschaftliches Risiko mit dem neuen Transfer einzugehen, wenn die Entscheidung gut begründet ist: „In dieser Saison stellen wir für den sportlichen Erfolg die wirtschaftliche Entwicklung hintenan.“ Kind will den sofortigen Wiederaufstieg auch erkaufen und alles auf diese Saison setzen. In einer weiteren Zweitligasaison müsste stark gespart werden.

Für alle, die es nicht hören wollen oder nicht mehr können – Kind stellt erneut klar: „Salif Sané bleibt.“ Er weiß nach einem Gespräch mit 96-Führungsspielern: „Die Mannschaft trägt die Entscheidung mit.“ Und Kind meint: „Nachdem wir zwei Monate Theater hatten, halten wir die letzte Woche Ärger bis zum Transferschluss auch noch aus.“