03. Juni 2022 / 13:00 Uhr

Leistungsbezogenes Vertragsangebot abgelehnt: Kapitän Ömer Toprak verlässt Werder Bremen

Leistungsbezogenes Vertragsangebot abgelehnt: Kapitän Ömer Toprak verlässt Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wird seinen Vertrag nicht verlängern und Werder Bremen verlassen: Ömer Toprak.
Wird seinen Vertrag nicht verlängern und Werder Bremen verlassen: Ömer Toprak. © IMAGO/Kirchner-Media (Montage)
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Ömer Toprak wird Werder Bremen verlassen. Dies teilte der Verein am Freitag mit. Der Kapitän der Bremer hatte ein "stark leistungsbezogenes Angebot" zur Vertragsverlängerung abgelehnt. Wohin es den Innenverteidiger zieht ist noch unklar.

Kapitän Ömer Toprak wird Werder Bremen nach dem Aufstieg in die Bundesliga verlassen. Der 32 Jahre alte Innenverteidiger habe das "stark leistungsbezogene Angebot“ zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrags nicht angenommen, teilte der Club am Freitag mit. Als potenziellen Ersatz für den ehemaligen Spieler von Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund hatten die Bremer schon vorher die beiden Abwehrspieler Amos Pieper von Arminia Bielefeld und Niklas Stark von Hertha BSC ablösefrei verpflichtet.

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"Wir hätten sehr gerne weiter mit ihm gearbeitet, zumal er in den letzten drei Jahren - trotz zum Teil schwieriger Phasen für ihn - sowohl auf als auch neben dem Platz eine sehr wichtige Rolle eingenommen hat“, sagte Werders Leiter Scouting und Profifußball Clemens Fritz. "Als Kapitän war er im letzten Jahr der Anführer in der Mannschaft und hat das Team auch durch schwere Phasen geführt.“

Allerdings hätte das neue Vertragsangebot "verschiedene Faktoren berücksichtigt“, erklärte Fritz. Damit gemeint sein dürften unter anderem Topraks Verletzungsanfälligkeit sowie sein vergleichsweise hohes Gehalt in den vergangenen drei Jahren. Der Kapitän sagte zu seinem Abschied: "In den drei Jahren war so ziemlich alles dabei. Relegation, Abstieg, Aufstieg, Verletzungen, Tore in letzter Minute und ein Wahnsinnsabschluss nach dem letzten Heimspiel gegen Regensburg und der Rückkehr in die Bundesliga. Für mich ist es jetzt aber an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“