05. November 2020 / 15:22 Uhr

Verwirrung um Corona-Tests beim 1. FC Köln: Sportchef Heldt reagiert ausweichend - "Unklar heißt unklar"

Verwirrung um Corona-Tests beim 1. FC Köln: Sportchef Heldt reagiert ausweichend - "Unklar heißt unklar"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sport-Geschäftsführer Horst Heldt sorgte mit kryptischen Äußerungen zu den Corona-Testungen beim 1. FC Köln für Ratlosigkeit.
Sport-Geschäftsführer Horst Heldt sorgte mit kryptischen Äußerungen zu den Corona-Testungen beim 1. FC Köln für Ratlosigkeit. © imago images/Beautiful Sports
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Ein Tag vor dem Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen gibt es beim 1. FC Köln Verwirrung um "unklare" Corona-Befunde. FC-Sportchef Horst Heldt wollte sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag nicht vollumfänglich zur Testsituation äußern. 

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Beim Bundesligisten 1. FC Köln herrschte einen Tag vor dem Ligaspiel bei Werder Bremen Verwirrung um „unklare“ Corona-Befunde. In der um mehr als eine Stunde verschobenen Video-Pressekonferenz am Donnerstag sorgte Sport-Geschäftsführer Horst Heldt zunächst mit kryptischen Äußerungen zu den Corona-Testungen, die die Kölner am frühen Donnerstagmorgen um kurz nach Mitternacht hatten vornehmen lassen, für fragende und ratlose Gesichter. „Es gab einige unklare Befunde“, so Heldt und trug ziemlich wenig zur Aufklärung bei.

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Der FC hatte sein Training und das Mediengespräch eigens nach hinten verschoben. Gibt es nun ein positives Testergebnis oder nicht? „Unklar heißt unklar“, wiederholte Heldt auf Nachfrage, betonte dann jedoch: „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine positiven Befunde vor.“

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Ungeachtet dessen will der FC zum Auftakt des 7. Bundesliga-Spieltags seine Misserfolgsserie beenden. „Für uns ist es wichtig, dass wir unseren Weg weitergehen und uns weiter stabilisieren“, sagte FC-Coach Markus Gisdol vor der richtungsweisenden Partie am Freitag (20.30 Uhr, DAZN) im Weserstadion.

FC-Trainer Gisdol: "Das ist noch ein Dorn im Auge"

Saisonübergreifend warten die Geißböcke seit 16 Spielen auf einen Sieg. Die Auswärtsbilanz in Bremen ist so schlecht wie bei keinem andere Bundesliga-Rivalen. Bereits 29 Mal verloren die Kölner an der Weser, am letzten Spieltag der Vorsaison gingen sie mit 1:6 unter. "Das ist noch ein Dorn im Auge“, sagte Gisdol, "das ist noch etwas, das wir regeln wollen.“

Personell gibt es beim Tabellen-16. keine großen Veränderungen im Vergleich zur knappen 1:2-Niederlage gegen Bayern München, die den Kölner Mut macht. "Man denkt immer über zwei, drei Positionen nach. Aber es wird keine große Rochade geben“, sagte Gisdol.