03. Januar 2022 / 16:29 Uhr

VfB Fallersleben: Ebeling über besondere Spiele, einen Newcomer und einen Pechvogel

VfB Fallersleben: Ebeling über besondere Spiele, einen Newcomer und einen Pechvogel

Florian Walter
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Lob für den Youngster: Fallerslebens Coach Lars Ebeling (r.) freut sich über die Entwicklung von Jona Seeger (Nr. 25).
Lob für den Youngster: Fallerslebens Coach Lars Ebeling (r.) freut sich über die Entwicklung von Jona Seeger (Nr. 25). © Michael Franke / Britta Schulze
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Starke Vorrunde, Stotterstart in der Meisterrunde: Das macht die Standortbestimmung schwierig für den Fußball-Bezirksligisten VfB Fallersleben. Coach Lars Ebeling sprach aber nicht nur darüber.

Überragende Vorrunde, holpriger Start in die Meisterrunde. So lässt sich Teil eins der Saison 2021/22 des Fußball-Bezirksligisten VfB Fallersleben beschreiben. Trainer Lars Ebeling spricht über die Vorrunden-Spiele, die ihm besonders in Erinnerung geblieben sind, und erklärt, warum er zwar keinen "Spieler der Hinrunde" benennen, aber trotzdem einen Neuzugang loben möchte.

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Schwierige Standortbestimmung

Mit acht Siegen aus zehn Spielen spazierte Fallersleben durch die Vorrunde, zog als Erster der Staffel A in die Meisterrunde ein. Dort stotterte der Motor zu Beginn aber ein wenig, aus den ersten beiden Spielen gab es nur einen Punkt - Rang sieben. Wo also steht der VfB leistungstechnisch? Ebeling: „Durch die Vorrunde sind wir marschiert - in die Meisterrunde nicht gut gestartet. Daher habe ich gemischte Gefühle. Beides dürfen wir nicht überbewerten."

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Der VfB-Coach erklärt: „Vor der Saison hätte ich unsere Staffel als stärkste eingeschätzt, zum Start der Meisterrunde stehen aber andere Teams oben.“ Eine Standortbestimmung gestalte sich daher schwierig: „Da bewegen wir uns etwas im luftleeren Raum, zumal die Teams nicht die gleiche Zahl an Spielen absolviert haben.“ Dennoch wird seine Mannschaft eine gute Rolle spielen, ist sich Ebeling sicher: „Insgesamt ziehe ich ein positives Fazit, die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Wir wollen in der Rückrunde oben mitmischen, eine Platzierung im oberen Drittel ist realistisch.“


Besondere Spiele

„Ein richtiges Knackpunkt-Spiel für unseren Lauf in der Vorrunde gab es zwar nicht, aber sehr wichtig war sicher unser Sieg am ersten Spieltag in Vordorf“, sagt Ebeling. Fallersleben lag damals zur Pause bereits mit 1:3 hinten, konnte die Partie aber nach dem Seitenwechsel drehen und gewann 4:3. „Da haben wir gleich zum Start gezeigt, was möglich ist." Ebenfalls erinnert sich der Coach gern an den 4:0-Erfolg seiner Mannschaft am achten Spieltag gegen den 1. FC Wolfsburg zurück: „Dieses Spiel war damals nahe an der perfekten Partie. Wir waren klar überlegen und gewannen auch in der Höhe absolut verdient."

Starker Newcomer

Wenn es um die Leistungen seiner Kicker geht, will Ebeling einen einzelnen Spieler eigentlich nur ungern hervorheben, aber: "Wenn man jemanden nennen möchte, dann ist das wohl Jona Seeger. Er ist ein junger Spieler, der eigentlich für die dritte Mannschaft vorgesehen war, sich aber nun bei uns reingekämpft hat. Das ist bemerkenswert."

Der große Pechvogel

Leider hat es einen Fallersleber in der Vorrunde extrem bitter erwischt. „Unser Neuzugang Davide Albanese hat sich bereits am dritten Spieltag das Kreuzband gerissen und wegen der anschließenden Operation alle weiteren Partien verpasst“, erklärt Ebeling, der lobt: „Wie sich Davide während der Verletzungszeit verhalten hat, war fabelhaft. Trotz der für ihn schwierigen Situation hat er stets Kontakt zur Mannschaft gehalten und war gut eingebunden. Das ist nicht selbstverständlich.“ Und, so der Coach: „Das Lob gebe ich auch an die Mannschaft weiter, die es einem leicht macht, sich einzufinden. Das gilt auch für den Umgang mit jungen Spielern, die alle gut integriert sind.“