15. Januar 2020 / 16:04 Uhr

VfB Fallersleben legt sich fest: Aufstieg in die Handball-Oberliga ist das Ziel

VfB Fallersleben legt sich fest: Aufstieg in die Handball-Oberliga ist das Ziel

Jakob Schröder
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Auf dem Sprung in die Oberliga: Nils Burmester (beim Wurf) und der VfB Fallersleben stehen nach der Hinrunde auf einem Aufstiegsplatz.
Auf dem Sprung in die Oberliga: Nils Burmester (beim Wurf) und der VfB Fallersleben stehen nach der Hinrunde auf einem Aufstiegsplatz. © Tim Schulze
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Am kommenden Samstag (17 Uhr) startet Handball-Verbandsligist VfB Fallersleben bei der HSG Oha in die Rückrunde. Bei noch 13 verbleibenden Spielen steht der VfB auf einem Aufstiegsplatz – dort will das Team auch bleiben, der Aufstieg ist das Ziel.

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Das Rezept für den aktuellen Tabellenzweiten (punktgleich mit Spitzenreiter Börde) ist dabei ganz einfach, meint Trainer Mike Knobbe – zumindest theoretisch: „Wir müssen genauso gut weiterspielen wie in der Hinrunde. Wir wollten vor der Saison schauen, wo wir an Weihnachten stehen. Jetzt sind wir da oben und wollen dort bleiben.“ 

Fallersleben hat von allen Spitzenteams den vermeintlich günstigsten Spielplan. Der VfB hat gegen die aktuellen Mitfavoriten, die SG Börde Handball, den MTV Braunschweig II und den SV Alfeld, jeweils Heimrecht. Das Gastspiel in Osterode am Samstag ist für Knobbe ein echter Gradmesser – die HSG hat zu Hause erst einen Punkt abgegeben. „Sie spielen als einziges Team der Liga zu Hause ohne Haftmittel, dadurch ist es für Gäste dort immer sehr schwer. Diesen Heimnimbus wollen wir aber durchbrechen.“ 

Wenn es mit dem sportlichen Aufstieg klappt, wird der VfB diesen laut Knobbe auch wahrnehmen: „Der finanzielle Aufwand in der Oberliga ist nicht viel größer. Natürlich müssten wir unseren Kader dann weiter verbessern. Wir wollen nämlich nicht aufsteigen, um dann sofort wieder abzusteigen. Wir müssen dann für das Minimalziel Klassenerhalt gerüstet sein.“ 

Bis zum möglichen Aufstieg ist es aber noch ein weiter Weg – das weiß auch Knobbe: „Es gibt so viele Dinge, die wir nicht planen können. Wir hatten in der Hinrunde etliche knappe Spiele, die auch anders hätten ausgehen können, auch Verletzungen können uns zurückwerfen. Es wird ganz sicher nicht einfach.“

Die Verbandsliga-Handballer des VfB hatten sich mit einem souveränen Sieg in die Winterpause verabschiedet. Gegen die HSG Rhumethal gab es ein 30:18 (14:9).

Handball-Verbandsliga: VfB Fallersleben - HSG Rhumethal. Zur Galerie
Handball-Verbandsliga: VfB Fallersleben - HSG Rhumethal. © Tim Schulze
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Gerade die starke Konkurrenz verliert der Coach in seinen Überlegungen nicht aus den Augen: „Natürlich haben wir großen Respekt vor Teams wie Braunschweig und Alfeld. Es wird, denke ich, darauf ankommen, wer im Rennen um den Aufstieg auswärts gegen die vermeintlich schwächeren Gegner die wenigsten Punkte liegen lässt.“ 

Sein eigenes Team sieht Knobbe gefestigt genug, um den Sprung in die Oberliga zu schaffen: „Wir sind jetzt eine andere Mannschaft als noch in der Hinrunde. Wir haben uns mit viel Arbeit ein großes Selbstbewusstsein geschaffen, dadurch können wir immer wieder knappe Spiele für uns entscheiden.“ 

Sich selbst schreibt Knobbe dabei keine übergeordnete Rolle zu – obwohl der Trainer mit dem MTV Vorsfelde sowohl einen Aufstieg in die Verbands- als auch in die Oberliga schon geschafft hat: „Natürlich muss ich die Mannschaft vorbereiten, Ansprachen halten und Wechsel vornehmen. Es geht aber nur, wenn die Mischung passt. Und die Leistung auf der Platte, die müssen die Jungs letztendlich sowieso selbst bringen.“ 

Und ein Quäntchen Glück gehöre am Ende auch dazu, so Knobbe: „Ich hoffe, dass das Pendel am Ende in unsere Richtung ausschlägt und wir uns für eine tolle Saison belohnen können.“ 13 Spiele für den Aufstieg in die Oberliga – Samstag in Osterode steigt das erste.

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