04. Oktober 2021 / 09:00 Uhr

VfB Leisnig kämpft Tresenwald Machern nieder – Hartha geht leer aus

VfB Leisnig kämpft Tresenwald Machern nieder – Hartha geht leer aus

Marc Bohländer
Leipziger Volkszeitung
Zwischen Leisnig (dunkle Trikots) und Tresenwald Machern geht es zeitweise zünftig-körperbetont zu.
Zwischen Leisnig (dunkle Trikots) und Tresenwald Machern geht es zeitweise zünftig-körperbetont zu. © Emily Goldberg
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Das war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende feierte der VfB Leisnig einen verdienten 2:1-Heimsieg. Nichts zu holen gab es hingegen für Hartha beim 0:4 im entfernten Westen der Liga.

VfB LeisnigTresenwald Machern 2:1 (1:1)

Über die gesamten 90 Minuten war die Partie eine enge Kiste, wobei in den ersten 25 Minuten sogar die Tresenwalder deutlich Oberwasser hatten. Der blutjunge Nico Suschke führte den Verlauf etwas ad absurdum, als er mitten die Drangphase hinein zum 1:0 für die Leisniger Farben traf. Danach kämpfte sich die Truppe um Trainer Rico Meister besser rein und übernahm vermehrt die Kontrolle.

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Sekunden vor der Pause gelang den Tresenwaldern in Person von Nico Kurth jedoch der Ausgleich – alles wieder pari-pari. In einem intensiven Spiel begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe, erst in der Schlussphase entschieden die Hausherren das Spiel für sich. Acht Minuten vor Schluss pfiff Schiri Udo Köhler einen Elfmeter für den VfB, den Johann Böhm zum entscheidenden Treffer verwandelte. Mit diesem Dreier hält der VfB eindeutig Anschluss an das obere Tabellendrittel.

TuS PegauBC Hartha 4:0 (2:0)

Nichts zu holen gab es hingegen für Hartha im entfernten Westen der Liga. Pegau machte vor 40 Zuschauern keine halben Sachen und schickte die Scheidig-Elf bedient gen Heimat. Um so bemerkenswerter, dass Pegau durch das 4:0 eine Serie von vier Pleiten in Folge beendete. Das Heimteam ging durch Toni Schladitz in der 22. Minute in Führung.

Die 40 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Philipp Hofmann noch einmal zu – 2:0. In Hälfte zwei blieb die Angelegenheit auf der Anzeigetafel eindeutig. Für klare Verhältnisse sorgte Steve Bachmann, als er das 3:0 für das Team von Trainer Mike Hartleib besorgte (48.), Hans Jerke überwand den gegnerischen Schlussmann zum 4:0 in der 75. Minute. Für die Harthaer blieb es dabei: In der Defensive ist man wackelig (bereits 22 Gegentreffer), vorn aber durchaus konkurrenzfähig (14 Tore). Die vorhandene Offensivpower konnte der BCH am Sonnabend jedenfalls nicht aufs Parkett bringen – so ist auch in Pegau nichts zu holen.

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