04. Oktober 2020 / 13:24 Uhr

VfB Leisnig und SV Klinga-Ammelshain trennen sich torlos

VfB Leisnig und SV Klinga-Ammelshain trennen sich torlos

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Tore sind im Kreisoberligaspiel zwischen Leisnig und Klinga-Ammelshain nicht gefallen. © Christian Modla
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Nullnummer in Leisnig: Der VfB und die Gäste aus Klinga-Ammelshain sparten sich die Treffer für andere Spiele auf und teilen sich beim 0:0 die Punkte.

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Leisnig. Ob Kreisliga A-Süd, ob Testspiel, ob Kreisoberliga – der VfB Leisnig hatte in der Vergangenheit alle drei ausgetragenen Heimbegegnungen gegen den SV Klinga-Ammelshain verloren. Am Samstag Nachmittag wurde der Bann gebrochen, obwohl mit einer Nullnummer der ganz große Wurf ausblieb. Durch das 0:0 am 6. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga der Männer ging es für den VfB erst einmal vom 10. Tabellenplatz hoch auf die 8. während die Muldentaler im Klassement zunächst vom 13. Rang auf die 12 kletterten. Schiedsrichter Henrik Jahn vom SV Blau-Weiß Bennewitz verteilte in einem äußerst kampfbetonten Duell drei gelbe Karten auf jeder Seite. Immerhin 140 Zuschauer waren bei angenehmem Herbstwetter in die Otto-Schuricht-Sportstätte gepilgert.

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Sie wurden nicht allzu sehr verwöhnt, denn gerade in der ersten Halbzeit war hüben wie drüben kaum Spielfluss zu erkennen, etliche Zweikämpfe im Mittelfeld dominierten das Geschehen. Dem Gastgeber war das Fehlen der kompletten zentralen Achse deutlich anzumerken, es mangelte daraufhin sichtlich an der Ordnung im Spielaufbau. Die Angriffsversuche wurden zu hektisch vorgetragen und fuhren sich immer wieder in der gegnerischen Defensivabteilung fest. Auch lang geschlagene Bälle waren kein probates Mittel, um die Gäste-Abwehr auszuhebeln. Nach viel Kampf und Krampf ging es dann ab zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel wurde an der Chemnitzer Straße unverändert hart um jeden Ball gekämpft, wobei die Klinga-Ammelshainer fortan die zahlreicheren und verheißungsvolleren Tormöglichkeiten besaßen. Die Einheimischen verteidigten ihr Gehäuse mit unbändigem Willen und hohem Einsatz.

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Als der Unparteiische einem Treffer des SV wegen eines Foulspiels die Anerkennung verwehrte, waren die Hausherren mit dem Glück des Tüchtigen im Bunde. Nicht wenige Beteiligte glaubten in dieser Situation ein reguläres Tor erkannt zu haben. Für die Leisniger bedeutete das Unentschieden in einer an fußballerischen Elementen armen Partie einen Punktgewinn. Letztlich bleibt einzuschätzen, dass das Match vorwiegend von Spannung sowie Intensität lebte und keinen Sieger verdient hatte. Am kommenden Samstag fährt der VfB um Trainer Rico Meister zum SV Blau-Weiß Bennewitz, die Klinga-Ammelshainer um Coach Ronny Surma empfangen am Sonntag den TSV Burkartshain.

Tore: Fehlanzeige; SR: Jahn (SV Blau-Weiß Bennewitz); Z.: 140; Leisnig: Eigenwillig, Kluttig, Hartmann (66. Kouba), Friese, Seydel, M. Schulz, Poppe, Böhm, Gehle (78. Koslowski), Wilke, T. Schulz; Klinga-Ammelshain: Kuberski, Bressel, Liebig, Kuhrt, Petersohn, Fritzsche (76. Kühne), Vettermann, Osman, Heller (27. Glauß), Brandis, Gritzner