05. September 2019 / 22:19 Uhr

VfB Lübeck: Abschiedsspiel für Holger Behnert

VfB Lübeck: Abschiedsspiel für Holger Behnert

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Holger Behnert steht vor seiner Zeichnung im neugestalteten Kabinentrakt des VfB Lübeck.
Holger Behnert steht vor seiner Zeichnung im neugestalteten Kabinentrakt des VfB Lübeck. © Agentur 54°
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Langer Fußballnachmittag auf der Lohmühle: Erst in der Regionalliga VfB gegen Weiche Flensburg, dann zaubern "Team Lorkowski" und die grün-weißen Oldies

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Es kann ein rundum grün-weißer Samstag werden auf der Lohmühle, ein ganzer Nachmittag randvoll mit VfB. Zuerst kommt die Pflicht, das Regionalligaspitzenspiel des VfB Lübeck gegen den ewigen Nordrivalen der letzten Jahre, den SC Weiche Flensburg. Ab 14 Uhr gilt alle Unterstützung und Emotion dem Team um Kapitän Daniel Halke, um drei Punkte einzufahren auf dem Weg in die 3. Liga. Dann folgt um 16.15 Uhr die Kür: Legenden und andere Ehemalige schnüren die Schuhe nochmal für einen der ganz Großen des Vereins: Abschiedsspiel für Holger Behnert, den rotblonden Linksfuß mit dem grün-weißen Herzen.

Fans sollen auf Zeitreise gehen

„Wir setzen sehr darauf, dass viele Fußballfans noch etwas länger im Stadion bleiben nach dem hoffentlich erfolgreichen Spiel gegen Weiche und mit uns auf eine Zeitreise gehen. Zu einem passenderen Zeitpunkt als im Jubiläumsjahr könnte dieses Spiel gar nicht stattfinden“, freut sich VfB-Vorstand Florian Möller auf den Kick des „Teams Lorkowski“, dessen mitentscheidender Part Behnert rund um den Aufstieg in die 2. Liga 1995 war, gegen die aktuelle VfB-Altliga, für die er zuletzt die Buffer schnürte, die er nun endgültig an den Nagel hängen will (was viele Weggefährten ihm nicht wirklich abnehmen mögen).

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Zweiterfolgreichste VfB-Torjäger aller Zeiten

Holger Behnert, mittlerweile 55 Jahre alt, ist zweifellos eine der prägenden Figuren der 100-jährigen Klubgeschichte. Zwar stammt er nicht aus dem historischen Umfeld des VfB aus dem nördlichen St. Lorenz, sondern aus Marli, übte das Kicken zunächst bei TuS, um dann 1978 als B-Jugendlicher zur Lohmühle zu wechseln. 391 Pflichtspielen bestritt er später zwischen 1983 und 1998 im „Männerbereich“ für den VfB, damit gehört er zu den Top-5 seines Vereins. Und mit 142 Toren ist er hinter Daniel Bärwolf sogar der zweiterfolgreichste VfB-Torjäger aller Zeiten. Dazu holte „Holli“ oft genug seinen gefürchteten „Hammer“ raus – und nicht selten traf er vom Elfermeterpunkt. Und als er längst mit dem „großen“ Fußball abgeschlossen hatte, erlebte Behnert noch ein spätes Highlight im Trikot seines VfB: 2013 gewann er mit seiner „Altliga“ tatsächlich die Deutsche Meisterschaft.

Jurgeleit und Landerl in einem Team

Mit diesen Kumpels und Freunden und denen aus 1990er-Zweitligazeiten unter Trainer Michael Lorkowski kickt er nun ein letztes Mal auf seiner Lohmühle. Pikant: In Behnerts „Lorko“-Team sollen Weiche-Trainer Daniel Jurgeleit und VfB-Coach Rolf Landerl dann gemeinsam harmonisch in einer Elf zusammenspielen. Nachdem sie kurz zuvor eben noch impulsive Gegner waren beim Regionalligaspiel VfB gegen Weiche...

Die Mannschaften und ihre Spieler im Überblick:

Team Lorkowski: Holger Behnert, Maik Wilde, Oilver Schaufert, Ibi Türkmen, Ingo Meyer, Ulrich Greger, Roland Haase, Charly Nagel, Martin Nimz, Heinz Menke, Hendrik Völzke, Michael Koch, Lutz Schwerinski, Daniel Jurgeleit, Rolf Landerl, Christian Schumacher, Thorsten Grümmer, Kai Häring, Frank Dalinger und Andre Spielberger (Wirt des Time Out, dem „Klubheim“ der VfB-Oldies)

Holger Behnert in Bildern

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1993 gelang durch ein 1:0 in Wilhelmshaven im sechsten Anlauf endlich der Oberliga-Aufstieg: "Molle, wir danken dir", ließen die VfB-Spieler Wessel, Scheider, Türkmen und Behnert (r.) den "Macher" hochleben ©
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