08. November 2019 / 22:35 Uhr

VfB Lübeck bei Lieblingsgegner SSV Jeddeloh

VfB Lübeck bei Lieblingsgegner SSV Jeddeloh

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
VfB Lübecks Linksfuß Kresimir Matovina steht gegen den SSV Jeddeloh vor dem Comeback.
VfB Lübecks Linksfuß Kresimir Matovina steht gegen den SSV Jeddeloh vor dem Comeback. © Agentur 54°
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Fünf Duelle, fünf Siege - jetzt soll der sechste Streich folgen und die Grün-Weißen in der Regionalliga wieder an die Tabellenspitze bringen.

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Der Rückrundenstart in die Regionalliga-Saison 2019/20 kann für den VfB Lübeck an diesem Samstag nur positiv und mit einem Sieg enden – denn der Gegner ist „wie gemalt“ für die Grün-Weißen. In Edewecht (bei Oldenburg) geht’s gegen den SSV Jeddeloh. Fünfmal hat es dieses Duell in der 4. Liga bisher gegeben, fünfmal hieß der Sieger VfB – bei einem Torverhältnis von 15:3. Für den VfB eine perfekte Gelegenheit, die bittere 0:1-Pleite in Drochtersen halbwegs vergessen zu machen.

Zum fünften Mal in dieser Saison Anreise wie die Profis

Die Vorbereitung auf die Partie lief jedenfalls schon mal reibungslos ab, wieder – wie bereits viermal in dieser Spielzeit – reiste der VfB auch diesmal schon am Tag vor dem Spiel an. Nach dem Abschlusstraining wurde vom „Fleischhandwerker“ Oldekop eine kräftigende Mahlzeit gereicht, dann ging’s im Berg-Bus auf die Autobahn – während die Lohmühle die VIP-Räumlichkeiten erneut für seine 100-Jahr-Ausstellung öffnete, und die neue Hanseaten-Lounge zum Wahllokal wurde, wo rumänische Staatsbürger ihre Stimme zur Präsidentenwahl in ihrer Heimat abgeben konnten.

Nur 18 Spieler im Kader, Schelle und Matovina wieder dabei

Und wieder schöpft Trainer Rolf Landerl nicht das volle Kontingent aus, das er auf den Spielberichtsbogen eintragen dürfte. 18 statt 19 Namen werden dort nur stehen, Miguel Fernandes bleibt zuhause, obwohl er das Abschlusstraining mit absolvierte, (Landerl: „Besser, wenn er nochmal aussetzt“). Dafür ist Marcel Schelle wieder dabei. Seine Knieverletzung ist weniger kompliziert als befürchtet, einem Einsatz stünde nichts im Wege. Ganz besonders glücklich ist man, dass endlich wieder ein „gelernter Linker“ im Team ist. Kresimir Matovina (fehlte seit dem 6. Oktober mit Adduktorenproblemen) hat die Woche über problemlos mittrainiert. Sein Trainer wiegelt allerdings noch ab: „Klar, er ist eine Option – aber er hat auch länger ausgesetzt – wir müssen uns genau überlegen, ob das schon für 90 Minuten reicht.“

Halke gesperrt, Malone wieder nach hinten - und vorn eine Veränderung?

Umstellen muss er seine Elf gegenüber dem Drochtersen-Spiel sowie so, denn Kapitän Daniel Halke fehlt Gelb-Rot gesperrt. Vermutlich wird Ryan Malone, dessen Mission als Pressingspieler in vorderster Reihe im letzten Spiel ziemlich kläglich gescheitert ist, wieder in die Abwehr und dort wohl an die linke Seite von Tommy Grupe zurückkehren. Dongsu Kim rückt dann nach rechts auf die „Halke-Position“. Nicht auszuschließen, dass es diesmal im Sturm ebenfalls eine personelle Veränderung geben wird.

VfB Lübeck um 17.45 Uhr wieder auf Platz eins?

Wenn Schiri Mario Birnstiel das Match in Jeddeloh am Samstag um 16 Uhr in der „53acht-Arena“ (nach einem Personaldienstleister benannt) anpfeift, könnte der VfB ganz besonders motiviert sein. Denn dann kennt man das Ergebnis aus dem absoluten Topspiel VfL Wolfsburg II gegen SC Weiche Flensburg (Anpfiff 13 Uhr) bereits. Gewinnen die Flensburger, dann rücken sie zwar bis auf einen Zähler an den VfB Lübeck heran, bleiben aber in jedem Fall Tabellendritter. Die Grün-Weißen aber wären dann mit einem eigenen Sieg in Jeddeloh wieder an Wolfsburg vorbei an der Tabellenspitze. „Wir werden das natürlich zur Kenntnis nehmen“, sagt Landerl, „aber wichtig ist nicht, was die anderen machen. Wir haben alles in der eigenen Hand und können Weihnachten aus eigener Kraft oben stehen und als Erster ins neue Jahr gehen. Aber soweit sind wir noch nicht.“ Wie viele Punkte muss der VfB aus den letzten sechs Spielen des Jahres holen? Landerl. „Auch da legen wir uns nicht fest – man weiß nie, was passieren kann . . .“

Vor dem Spiel:

VfB-Kader: Raeder, Schuchardt, Riedel, Bock, Kim, Grupe, Weißmann, Lippert, Malone, Matovina, Deichmann, Mende, Schelle, Hoins, Arslan, Hobsch, Hebisch, Parduhn

Nicht dabei: Halke (Gelbsperre), Gommert (Syndesmosebandriss), Thiel (Adduktorenprobleme), Bombek (Außenbandriss), Fernandes (Rückstand nach Muskelverhärtung), Will (Ermüdungsbruch), Shalom.

Schiedsrichter: Mario Birnstiel (33, Polizist aus Hannover; pfiff auch das letzte VfB-Spiel in Jeddeloh, das der VfB 4:0 gewann). Assistenten: Maurice Milczewski, Ben-Erik Salb

Anpfiff: Samstag, 9.11., 16 Uhr in der 53acht Arena, Wischenstraße 46, Edewecht Jeddeloh II

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