29. Januar 2018 / 22:12 Uhr

VfB Lübeck droht der sechste Spielausfall in Folge

VfB Lübeck droht der sechste Spielausfall in Folge

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Grüner Rasen in Oldenburg, doch der Eindruck täuscht: hier Muhittin Bastürk gegen den Siegtorschützen Kevin Krottke.
Grüner Rasen in Oldenburg, doch der Eindruck täuscht: hier Muhittin Bastürk gegen den Siegtorschützen Kevin Krottke.
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Spionagetour in Oldenburg - und ein Auge immer beim HSV II

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Erster Nachholspieltag 2018 in der Regionalliga Nord – und schon wieder jede Menge Ausfälle. Von sieben Partien fanden nur drei statt, von denen Eutin 08 seine mit 1:3 in Drochtersen verlor. Der VfB Lübeck befürchtete, durch seinen Spielausfall in Rehden gegenüber der Topkonkurrenz noch weiter zurückzufallen, hatte aber Glück, weil auch die Partien von HSV II und Weiche abgesagt wurden. Im Einsatz war eine kleine VfB-Crew dennoch: Spionage am Marschweg, der nächste Gegner VfB Oldenburg wurde unter die Lupe genommen. Und die große Sorge danach: Folgt jetzt für den VfB Absage Nummer sechs in Serie?

Die Oldenburger kickten gegen Lüneburg. Wahrlich kein dolles Spiel, das die Gäste unter ihrem neuen Trainer Rainer Zobel mit 1:0 gewannen durch ein Blitztor nach 180 Sekunden von Kevin Krottke. VfB-Sportdirektor Stefan Schnoor, der zusammen mit Coach Rolf Landerl vor Ort war: „Durch das frühe Tor war es schwer für Oldenburg, weil sich Lüneburg hinten reinstellen konnte.“

​Oldenburg agiert oft mit langen Bällen

Wie stellte sich der Gastgeber an? Schnoor: „Sie spielen viel mit langen Bällen auf den Hugo Magouhi, der im Januar aus Rehden gekommen ist, dahinter ist Daniel Franziskus zu nennen und außen der schnelle Pascal Richter. Wir werden sie nicht unterschätzen.“

​Platz am Marschweg arg ramponiert

Und dann die Anmerkung die aufhorchen lässt:: „Ob wir da nun am kommenden Sonntag am Marschweg endlich mal wieder spielen können, ist aber gar nicht so sicher. Die haben den Rasen ganz schön ramponiert. Erst sah er ganz gut aus, aber mit jedem Zweikampf wurde es schlimmer, da flogen ganze Soden durch die Gegend. Bei unserem Glück mit fünf Absagen in Serie könnte ich mir vorstellen, dass wir den nächsten Ausfall kassieren könnten.“

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​Eventuell Testspiel gegen Ex-Bundesligist TeBe Berlin

Spielen will Grün-Weiß aber dennoch auf jeden Fall – zur Not eben testweise. Nachdem das vergangene Wochenende mangels Gegner schon komplett fußballfrei war für die Lübecker, sorgen sie jetzt vor. Schnoor: „Das ist nicht einfach, wir suchen ja eine gewisse Qualität, aber es gibt Kontakte.“ Einer wird nach wie vor zu Nordost-Regionalligst TSG Neustrelitz gepflegt, den zweiten hat Schnoor nach Berlin gelegt. „Dort ist mein Freund Thomas Brdaric Trainer bei Tennis Borussia, vielleicht geht da was.“ TeBe ist derzeit Dritter der NOFV-Oberliga Nord.

​HSV II schon wieder in Top-Verfassung

Ein Auge hatte der VfB auch auf Tabellenführer HSV II. Die kompensierten ihren Spielausfall durch einen Test gegen Ligakonkurrent Hildesheim. Und gewann eindrucksvoll mit 5:1. Den Torreigen eröffnete Topgoalgetter Törles Knöll, der nun doch nicht zu Zweitligist SV Sandhausen wechselt, sondern die HSV-Reserve in die 3. Liga schießen soll. Der HSV II macht also weiter ernst im Aufstiegskampf.

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