22. September 2018 / 18:43 Uhr

VfB Lübeck gegen Germania Egestorf: Die Stimmen zum Spiel

VfB Lübeck gegen Germania Egestorf: Die Stimmen zum Spiel

Clemens Behr
Die Lübecker feiern Doppeltorschützen Dennis Hoins (l.)
Die Lübecker feiern Doppeltorschützen Dennis Hoins (l.) © 54° / Garve
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Die Mannschaft von Rolf Landerl feiert einen 5:2-Heimsieg gegen die Niedersachsen

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Souveräner Auftritt des VfB Lübeck an der Lohmühle. Gegen Germania Egestorf/Langreder gab es einen 5:2-Erfolg und damit die genau richtige Antwort auf die erste Saisonpleite gegen den TSV Havelse von letzter Woche. So äußerten sich die Lübecker Sieger nach der Partie:

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Ahmet Arslan: Wir haben das von Anfang an gut hinten raus gespielt, auch wenn Egestorf stark gepresst hat und das zu ein, zwei Ballverlusten bei uns geführt hat. In der zweiten Hälfte wollten wir genau so weiter machen. Mit der Leistung nach der Pause kann keiner zufrieden sein. Ich bin froh, dass ich auch mal wieder ein paar Offensivaktionen hatte. Das war gegen Havelse nicht so. Trotz des Erfolges fällt es mir persönlich schwer einzuschlafen, wenn ich nicht getroffen habe. Egal welche Position ich spiele.

Dennis Hoins: Ich weiß auch nicht woher meine Torgefahr auf einmal kommt. Den Ball vor dem 1:0 treffe ich so wohl nur in einem von zwanzig Versuchen. Wir haben uns in der ersten Halbzeit einen super Vorsprung rausgespielt. Nach dem Seitenwechsel kam bei uns ein bisschen der Schlendrian rein und wir hatten eine Phase, in der wir auch in der Defensive zu viele Fehler gemacht haben.

Daniel Franziskus: Das war ein souveräner Auftritt von uns. Wir haben nach der Niederlage letzte Woche ein Ausrufezeichen setzen können. Mich ärgern dennoch die Gegentore und auch wenn wir fünf Tore gemacht haben, müssen wir einige Situationen besser ausspielen. Da sieht man als Stürmer eher das Negative. Mein Tor hat Florians (Riedel, d. Red.) Flanke ermöglicht. Das hat er klasse gemacht.

Am 11. Spieltag der Regionalliga Nord empfing der Tabellenzweite VfB Lübeck Germania Egestorf/Langreder - So fällt der Zeugnis der Mannschaft von Trainer Rolf Landerl aus:

Malte Schuchardt: Beim Freistoßgegentor und 2:4 machtlos. Auf der Linie ansonsten kaum  gefordert, aber brachte auch heute seine Nebenmänner in einigen Situationen unnötig in Bedrängnis. Zur Galerie
Malte Schuchardt: Beim Freistoßgegentor und 2:4 machtlos. Auf der Linie ansonsten kaum  gefordert, aber brachte auch heute seine Nebenmänner in einigen Situationen unnötig in Bedrängnis. ©

Marvin Thiel: Meine beiden Eckstöße wollte ich tatsächlich direkt aufs Tor ziehen. Dass das Tor nun aber aus meiner Ecke resultiert, ist nebensächlich. Nach dem Ausgleich war in unserem Spiel kurz ein Cut drin. Danach haben wir aber wieder die freien Räume gefunden und sind immer wieder zu gefährlichen Flanken wie vorm 2:0 gekommen. Nach der Halbzeit hatten wir uns das ganz anders vorgenommen. Wir wollen immer offensiv spielen und weiterentwickeln, das kann man an den fünf Toren vielleicht erkennen.

Leon Dippert: Dass ich beginne, habe ich erst heute erfahren. Ein Tor und eine Vorlage, das ist natürlich Bombe und spricht für sich. Im ersten Durchgang fressen wir ein ärgerliches Gegentor, aber machen dann direkt weiter. Nach der Pause wollten wir so weiter machen. Letztlich sind wir auch nur Menschen, dann schaltet man bei so einer Führung vielleicht unterbewusst einen Gang runter, obwohl man es nicht möchte.

Gästetrainer Jan Zimmermann: Wir hatten einen guten Plan und sind gut ins Spiel gekommen. Am Ende waren es dann die individuellen Fehler von uns und die individuelle Klasse des VfB, die dafür gesorgt haben wie das Spiel ausgegangen ist. Es hätte ein intensives, sehr interessantes Spiel werden können, das haben wir durch unsere vielen Fehler aber verhindert. Bei fünf Gegentoren ist es natürlich schwierig hier noch was zu holen.

Rolf Landerl: Wir haben nach letzter Woche die richtige Antwort gefunden. Unser Ziel war es von Beginn der Trainingswoche an Tore zu erzielen. Das ist uns speziell in der ersten Halbzeit hervorragend gelungen. Für uns war klar, dass Egestorf über eine sehr schnelle offensive besitzt und sie schnell umschalten, aber das konnten wir gut lösen. In der zweiten Hälfte haben wir darauf hingewiesen, dass wir das Publikum weiterhin begeistern wollen. Das ist uns nur phasenweise gelungen. Ich habe um uns herum nach der Niederlage einige Zweifel gespürt, doch das ist gar nicht nötig.