23. September 2017 / 19:59 Uhr

VfB Lübeck II rupft Phönixer Adlerträger im Topspiel

VfB Lübeck II rupft Phönixer Adlerträger im Topspiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Phönix-Keeper Eric Schlomm kommt zu spät, VfB-Innenverteidiger Dominik Toschka köpft zur frühen 2:0-Führung der Grün-Weißen ein.
Phönix-Keeper Eric Schlomm kommt zu spät, VfB-Innenverteidiger Dominik Toschka köpft zur frühen 2:0-Führung der Grün-Weißen ein. © 54°
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Landesliga: Sezer und Abou Rashed treffen doppelt - Kisdorf holt 1:3-Rückstand auf

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1. FC Phönix Lübeck - VfB Lübeck II 1:6. Im Traditionsduell der beiden bis dato ungeschlagenen Teams setzte sich die Regionalliga-Reserve der Grün-Weißen vor 500 Zuschauern deutlich durch und lieferte ein klares Statement in Sachen Meisterschaftsambitionen. „Der VfB wird mit solchen Leistungen kein Spiel in der Saison verlieren“, zollte Phönix-Co-Trainer Dirk Brestel dem Gast höchste Anerkennung für ein in allen Belangen überlegen geführtes Spiel, das die Mannschaft von Serkan Rinal „auch in der Höhe völlig verdient“ gewonnen hatte.

Das sah der VfB-Trainer ähnlich: „Die Mannschaft hat bis zur letzten Minute das umgesetzt, was wir uns läuferisch, kämpferisch und taktisch vorgenommen hatten. Großes Kompliment.“ Sein Team war mit Leihgaben aus Landerls Regionalliga-Team verstärkt, darunter neben Torwart Alex Langer und Sören Todt auch Cemal Sezer und Abdullah Abou Rashed, die jeweils zwei Treffer beisteuerten. Nach Sezers Führung (5.) und dem zweiten Tor von Dominik Toschka (14.), keimte bei den Phönixern kurz Hoffnung auf, als Tom Meier (47.) zum 1:2 verkürzte. Doch Abou Rashed nahm den Adlerträgern, die zuvor nur vier Gegentore kassiert hatten, schon eine Minute später mit dem ersten seiner beiden Tore (48., 62.) wieder den Wind aus den Segeln. „Ein tolles Spiel vor toller Kulisse, leider nur vom Gegner“, bilanzierte Brestel und sprach zugleich von der „absolut schlechtesten Saisonleistung“ seiner Phönixer, die zwei Minuten nach dem 1:5 durch Fabio Parduhn (73.) Felix Greger wegen Handspiels im Strafraum verloren (Rot). Den Strafstoß vergab Enes Dagli, stattdessen traf Sezer (84.).

1. FC Phönix Lübeck: Schlomm - Greger, Lehwald, Barsuhn, Sweiti, Arp, Gerlach, Meier (64. Testa), Lau (84. Gosch), Saar, Sommer.

VfB Lübeck II: Langer - Shalom (77. Svirca), Toschka, Lange, Todt - Akcasu (59. Weidemann), Dagli - Abou Rashed, Parduhn, Kalfa (67. Demircan) – Sezer.

Phoenix Kisdorf – SV Todesfelde II 3:3. „Wir hätten 8:3 gewinnen müssen“, raufte sich SSC-Trainer Boris Völker angesichts zahlreich vergebener Chancen die Haare. Nach dem 0:1 durch Kevin Schramm (38.) glich Jeremy Schalk aus (47.), doch Eliakim-Mbila Kukanda per umstrittenen Strafstoß (51.) und Oliver Zebold (64.) erhöhten für Todesfelde auf 3:1. Schalk (65.) gelang der Anschluss, ehe er wegen Meckerns Rot sah (67.). Steven Zietz (83.) sorgte für den Endstand. Für Kisdorf verschoss Jonas Jeschke den 13. Elfer in 2017, während Zebold noch den Pfosten traf.

SSC Phoenix Kisdorf: Martens - Boie, Werner, Schalk, Korodowou, Brehm (46. Zietz), Rövger, Lohse, Schauer (75. Stoppel), Caro (54. Jeschke), Boldt.

SV Todesfelde II: Meyer - Yalcin, Wilken, Stehnck, Möller, Grotherr (43. Pardemann), Broers, Kukanda, Loose, Zebold, Schramm.

Hier der Liveticker zum Nachlesen

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