09. August 2019 / 16:57 Uhr

VfB Lübeck II vor TSB Flensburg: Fortschritt und Erinnerungen an "ganz schlechten Tag"

VfB Lübeck II vor TSB Flensburg: Fortschritt und Erinnerungen an "ganz schlechten Tag"

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Veysel Kara trifft am dritten Spieltag mit dem VfB Lübeck auf den TSB Flensburg. 
Veysel Kara trifft am dritten Spieltag mit dem VfB Lübeck auf den TSB Flensburg.  © Agentur 54°
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Im April kam der VfB gegen die Fördestädter mit 2:8 unter die Räder. Wiederholen dürfte sich das nicht. Der VfB zeigte sich kürzlich beim 5:0-Sieg gegen den Neumünster stark. Rinal aber, weiß um die Stärke des kommenden Gegners, der am Samstag (10.08., 14.00 Uhr) auf der Lohmühle antritt. 

Unter der Woche gelang der Elf von Serkan Rinal ein Ausrufezeichen. Gegen den vor der Saison stark verstärkten und von vielen als Titelfavoriten gehandelten PSV Neumünster gewannen die Grün-Weißen mit 5:0 (2:0). Zwar sei der Sieg um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, doch sah Rinal vor allem einen Schritt in die richtige Richtung, nachdem er den Auftritt seines Teams beim 1:2 in Eichede noch als „zu brav“ beurteilte. „Das Ergebnis spiegelt über 90 Minuten nicht den Spielverlauf wider. Neumünster hat gut mitgespielt und musste am Ende hinten auflösen, um noch etwas zu holen. Diese Räumen haben wir genutzt, sodass wir das Ergebnis zwei Mal im Eins-gegen-Eins in die Höhe schrauben konnten“.

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Schlechte Erinnerungen an Aufeinandertreffen im April

Mit dem TSB Flensburg kommt nun ein weiteres großes Kaliber und ein gestandener Oberligist zur Lohmühle. Zwar kamen die Flensburger, die ebenfalls zum Favoritenkreis der Liga zählen, unter der Woche beim 2:2 gegen Frisia Risum-Lindholm ins Straucheln, ihr erstes Match gewann die Elf von Trainer Jan Hellström jedoch mit 3:1 gegen Inter Türkspor Kiel und steht mit vier Punkten auf Rang fünf der Tabelle, während der VfB II mit drei Zählern dicht dahinter auf Platz sieben steht.

Warnung genug dürfte den Lübeckern ein Blick in die jüngste Vergangenheit sein. In der abgelaufenen Saison holte die Rinal-Elf beim 1:1 daheim zwar einen Punkt. Auswärts geriet man jedoch gehörig unter die Räder, als VfB-Keeper Malte Schuchardt insgesamt acht Mal hinter sich greifen musste. Das 2:8 (1:4) bedeutete die höchste Niederlage einer VfB-Zweiten seit Jahren. „Da standen wir überhaupt nicht auf dem Platz und hatten einen ganz schlechten Tag. TSB hingegen war extrem effektiv, aber das haben wir auch im Blick für Samstag“, betont Rinal, der den TSB trotz des Weggangs von Lasse Sohrweide zu Phönix Lübeck für eine Top-Mannschaft hält. „Sie sind sehr spielstark und auch kämpferisch gut, zudem sehr breit aufgestellt“, weiß der VfB-Coach.

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Von seinem Team, welches im Vergleich zum 5:0-Sieg vom Mittwoch personell unverändert bleibt, fordert er jedoch eine weitere Leistungssteigerung. „An das Spiel gegen den PSV wollen wir anknüpfen, müssen aber trotzdem noch etwas draufpacken, weil wir in einigen Zweikämpfen und bei Abspielen unkonzentriert waren. Wenn wir das alles wieder abrufen können, können wir die Punkte an der Lohmühle behalten“. Lediglich Hunu Jeong (Fingerbruch) fehlt weiterhin, dafür bleiben Corvin Bock, Lucas Will und Hendrik Bombek aus der Regionalliga-Elf im Kader.