01. Februar 2020 / 21:48 Uhr

VfB Lübeck ist doppelt und dreifach besetzt

VfB Lübeck ist doppelt und dreifach besetzt

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Sieger beim internen Turnier: Gommert, Schuchardt (vorn), Grupe (v.l.n.r.), Mende, Riedel, Bombek und Hebisch.
Sieger beim internen Turnier: Gommert, Schuchardt (vorn), Grupe (v.l.n.r.), Mende, Riedel, Bombek und Hebisch. © Agentur 54°
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Der Kampf um die Stammplätze hat im Trainingslager begonnen. Sonntag Testspiel in Chiclana gegen Südwest Regionalligist FC Homburg

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Dritter Tag für den VfB Lübeck im Trainingslager im andalusischen Chiclana, die Abläufe sind immer die gleichen – am Samstag aber wich man von den Vorgaben ab. Nicht um 15.30 Uhr wurde die Nachmittagsschicht absolviert, sondern eine halbe Stunde später. Trainer Rolf Landerl hatte umdisponiert. Denn auch der Test am Sonntag gegen den FC Homburg wurde auf Wunsch des Südwest-Regionalligisten auf 16 Uhr verschoben. Dann wird es erste Fingerzeige auf die mögliche künftige VfB-Stammelf geben. Denn die wird gesucht – und noch sind alle Positionen doppelt bis dreifach besetzt.

23 Kandidaten streiten um elf Plätze

 „Das ist doch toll“, sagt Sportdirektor Rocco Leeser. „Wir haben durch unsere drei Neuzugänge noch mehr Qualität gewonnen, unser Trainer hat noch mehr Möglichkeiten – ich bin sicher, dass er die Puzzlestücke optimal zusammen setzen wird.“ Dabei wird Landerl aus dem Vollen schöpfen können, denn nachdem Kresimir Matovia wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, sind alle 23 Spieler voll belastbar. Zwei Einheiten werden auf der optimalen Anlage am Teamhotel täglich absolviert. „Die Stimmung ist großartig“, hat Leeser ausgemacht. „Da wächst ’was zusammen.“ Erinnerungen werden wach an den „Geist von Chiclana“ der den VfB auch im vergangenen Jahr in der Rückrunde beflügelt hat. Allerdings bleibt der Konkurrenzkampf nicht auf der Strecke, denn es geht für 23 Kandidaten um elf Plätze, die zu vergeben sind.

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Lukas Raeder ist die Nummer eins

Im Tor ist die Situation eigentlich klar. Lukas Raeder ist die Nummer eins. Und dann? Nachdem Benjamin Gommert nach dreimonatiger Pause wieder da ist, hat er Malte Schuchardt den Kampf angesagt. „Klar will ich wieder ins Tor“, sagt Gommert, der ehrgeizig an seinem Comeback arbeitet.

Mit diesem Kader will der VfB Lübeck in die 3. Liga

Lukas Raeder. Packte immer sicher zu, sogar beim Freistoßtor war er fast dran.  Zur Galerie
Lukas Raeder. Packte immer sicher zu, sogar beim Freistoßtor war er fast dran.  ©

Ahmet Arslan: „Freigeist“ hinter den Spitzen

Vor Raeder setzt Landerl fast immer – sogar in den Testspielen – zumeist auf einen festen Stamm. In der Abwehr ist Tommy Grupe der zentrale Chef, der eigentlich unersetzbar ist. In der Innenverteidigung stehen rechts Ryan Malone und links Tim Weißmann hoch im Kurs, daneben bewerben sich Daniel Halke, Dongsu Kim, Sören Lippert und Hendrik Bombek um die Plätze. Links defensiv hat Marvin Thiel Vorteile gegenüber Kresimir Matovina, rechts ist Florian Riedel gesetzt – sollte er passen müssen, könnte Yannick Deichmann ihn vertreten (oder Halke). „Deichi“ hat allerdings rechts vor Riedel seinen Stammplatz. Den „Sechserposten“ hat Sven Mende abonniert, Ryan Malone ist sein Backup – auch Lippert wurde dort schon ausprobiert. Eine „Wildcard“ besitzt Ahmet Arslan – als „Freigeist“ hinter den Spitzen oder ganz vorn.

Dreikampf um Platz in der "Box"

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Jetzt bitte nicht den Fuß wegnehmen: Yannick Deichmann und Marvin Thiel  beim Aufwärmen mit Bändern. Zur Galerie
Jetzt bitte nicht den Fuß wegnehmen: Yannick Deichmann und Marvin Thiel  beim Aufwärmen mit Bändern. ©

Und dann wird’s knifflig. Für die linke Offensivseite stehen jetzt die drei Neuen Morten Rüdiger (könnte auch rechts spielen), Zeki Erkilinc (könnte auch den Arslan-Backup geben) und Elsamed Ramaj parat, Miguel Fernandes lauert im Wartestand. Ganz vorn schließlich gibt es einen Dreikampf um wohl nur einen Platz in der „Box“: Patrick Hobsch, Nicolas Hebisch und Fabio Parduhn liefern sich dort einen Wettstreit. Landerl hat die Qual der Wahl.

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