25. Juli 2019 / 22:06 Uhr

VfB Lübeck: Sportdirektor Stefan Schnoor spricht Klartext: "Wir steigen auf - alles andere kommt nicht in Frage."

VfB Lübeck: Sportdirektor Stefan Schnoor spricht Klartext: "Wir steigen auf - alles andere kommt nicht in Frage."

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Stefan Schnoor (2. v. l.) und Rolf Landerl (2. v. r.) zu Gast im LN-Medienzelt. 
Stefan Schnoor (2. v. l.) und Rolf Landerl (2. v. r.) zu Gast im LN-Medienzelt.  © Hannes Lintschnig
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Schnoor und Trainer Landerl zu Gast im LN/NDR-Medienzelt auf der Travemünder Woche - Überraschung: 4 x 2 VIP-Tickets für das DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli zu gewinnen. 

Zur abendlichen Talkrunde ins gut besuchte Medienzelt der Lübecker Nachrichten und des NDR auf der Travemünder Woche waren am Donnerstag Trainer Rolf Landerl und Sportdirektor Stefan Schnoor vom VfB Lübeck eingeladen. Und es stellte sich schnell heraus, dass sie ein Heimspiel hatten. Denn in den ersten Reihen vor dem Podium hatten zahlreiche Mitglieder der mittlerweile 45 VfB-Unterstützer aus dem „Club der Hanseaten“ Platz genommen, auf den „Stehplätzen“ tummelten sich etliche VfB-Fans.

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"Wir steigen jetzt auf!" Stefan Schnnor, Sportdirektor des VfB Lübeck

Klar, dass ihnen besonders gefiel, wie deutlich sich die beiden VfB-Verantwortlichen kurz vor dem Ligastart morgen auf der Lohmühle gegen den SSV Jeddeloh (14 Uhr) zu den Saisonzielen positionierten. „Am 34. Spieltag spätestens wollen wir aufgestiegen sein“, erklärte Schnoor – und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, von welcher Saison er spricht,ergänzte er: „Wir steigen jetzt auf – alles andere kommt nicht in Frage.“

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Dazu habe man den Kader gezielt verstärkt, „in der Breite und in der Qualität“, wie Landerl sagte: „Wenn einer verletzt ist oder ausfällt, können wir nachlegen. Wir hatten eine gute Vorbereitung, jetzt muss sich zeigen, wo wir stehen. Das Grundkonstrukt steht, wie die Startelf aussehen wird, sage ich natürlich noch nicht.“ Personell kann der Fußballlehrer jedenfalls aus dem Vollen schöpfen, nur der neue Stürmer mit Drittligaerfahrung, Nicolas Hebisch, hängt nach einer Kniestauchung etwas hinten dran.

"Lohmühlenfußball" soll noch mehr begeistern

Den Zuschauerschnitt auf der Lohmühle (2019/20 rund 2200, Topwert der Liga), möchte man natürlich steigern, mehr als 1000 verkaufte Dauerkarten (inklusive VIP-Abos) deuten auch in diese Richtung. Begeistern wollen die Grün-Weißen mit ihrem eigenen Stil. Landerl nennt das „Lohmühlenfußball“, erklärte im Medienzelt unter dem zustimmenden Applaus vieler Fans, was er darunter versteht: „Der Rasen wird nicht geschont, jeder Spieler bringt Einstellung pur mit, tut alles im Dienste der Mannschaft – das Ganze gibt’s plus feiner Spielzüge.“

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Lüneburgs Trainer Rainer Zobel: Die besten Titelchancen haben definitiv die U-23 des VfL Wolfsburg und der VfB Lübeck. Möglicherweise kann auch die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen oben ein Wörtchen mitreden. Bei uns hat sich die Zielsetzung nicht geändert: Wir wollen drinbleiben. ©

Ein Thema möchte man aber noch ausklammern. Über das Highlight, das DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli (11. August, Lohmühle) wollten die VfBer nicht viel sagen. „Das ist mir noch viel zu weit weg“, sagte Landerl. „Wir konzentrieren uns auf Jeddeloh, danach haben wir eine englische Woche, spielen am Mittwoch gleich wieder in Altona, am Samstag drauf gegen Lüneburg. Danach beschäftigen wir uns mit St. Pauli.“ Die Fans tun dies allerdings schon längst intensiv, das Match wird ausverkauft sein. Und so hatte LN-Moderator Lars Fetköter noch eine frohe Botschaft zu verkünden: Die LN verlosen für das DFB-Pokalspiel 4 x 2 VIP-Tickets in der LN-Loge unter www.LN-Online.de/pokalspiel

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