28. Juli 2018 / 19:20 Uhr

VfB Lübeck: Stimmen zum Remis gegen den VfB Oldenburg

VfB Lübeck: Stimmen zum Remis gegen den VfB Oldenburg

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Nach erster Enttäuschung blickt Rolf Landerl optimistisch auf die kommenden Wochen. 
Nach erster Enttäuschung blickt Rolf Landerl optimistisch auf die kommenden Wochen.  © Agentur 54°
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Optimismus überwiegt in Lübeck trotz "bitterem" Punktverlust

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Trainer Rolf Landerl: "Das war ein intensives Spiel. Wir starten sehr gut mit der prächtigen Choreografie der Fans und dem schnellen 1:0. Besser kann man sich das nicht wünschen. Danach waren wir aber zu passiv. Wir haben zu wenig Druck auf die Oldenburger erzeugen können und sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir das dann besser gemacht. Wir waren aktiver und konnten uns halbe Möglichkeiten herausspielen. Marvin Thiel kann das 2:0 machen. Eine Unachtsamkeit hat uns um den Sieg gebracht. Wir haben kurz abgeschaltet. Wir müssen mit dem Punkt leben und positiv in die Saison gucken. Ich bin optimistisch für die nächsten Wochen.

Grupe: Glück muss man sich erarbeiten

Neuzugang Tommy Grupe: "Wir haben das am Anfang recht gut gemacht. Das Tor war von hinten gut herausgespielt. Einen besseren Start in die Saison hätten wir uns nicht wünschen können. Danach mussten wir einige brenzliche Situationen bei Standards überstehen. In der zweiten Halbzeit hatte der Gegner keine Möglichkeiten. Leider waren wir einmal unachtsam. Das ist für die Mannschaft bitter. Doch so wie wir aufgetreten sind, können wir positiv in die nächsten Wochen gucken. Wir waren so lange in Führung. Das fühlt sich wie eine Niederlage an. Das Glück müssen wir uns erarbeiten."

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Kapitän Daniel Halke: "Wir sind nicht zufrieden. Es war mehr drin. Wobei das 1:1 kein Weltuntergang ist. Kämpferisch kann ich keinem einen Vorwurf machen. Wir müssen einfach nach vorne die Räume besser nutzen wie beim 1:0. Das ging uns verloren. Das ist ein Lernprozess. Das müssen wir abstellen und die Situation beim Ausgleich cleverer lösen. Wobei Oldenburg das überragend spielt. Wir müssen aber den Fehler abstellen, der schon vorne losgeht. Daraus müssen wir lernen. Wenn wir das geschlossene Auftreten beibehalten, wird es schwer gegen uns. Dass ich die Binde jetzt trage, macht mich einfach stolz. Dazu stehe ich."

"Lieber hätte ich die drei Punkte mitgenommen..."

Torschütze und Ex-Oldenburger Daniel Franziskus: "Das war ein schönes Gefühl, gegen meinen früheren Klub zu treffen. Wobei ich lieber drei Punkte mitgenommen hätte. Bei den Standards waren wir nicht eng genug am Mann dran. Zweite Halbzeit hätten wir das Spiel mehr dominieren müssen. Beim Ausgleich müssen wir cleverer sein. Wenn wir solche Fehler abstellen, werden wir auch punkten. Ich habe eine Prellung davongezogen. Das ist halb so schlimm. Das Ergebnis ist sehr bitter. Kleinigkeiten wurden bestraft. Zweite Halbzeit waren wir zu passiv."

Gästetrainer Stephan Ehlers: "Wir haben ein intensiv geführtes Spiel gesehen. Wir wollten heute bei diesen Temperaturen und der langen Anreise etwas mitnehmen. Das ausgerechnet Franziskus das 1:0 macht, so ist halt Fußball. Wir schaffen es in diesem Moment nicht, den Spielaufbau der Lübecker zu unterbinden. Wir haben uns schnell schütteln müssen. Bis zur Pause haben wir drei brandgefährliche Standards, die zu einem Tor hätten führen können. Das Ergebnis ist leistungsgerecht. Wir werden von beiden Mannschaften noch einiges sehen in dieser Saison."

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Die Lübecker Fans zeigten vor dem Anpfiff eine aufwendige Choreo... Zur Galerie
Die Lübecker Fans zeigten vor dem Anpfiff eine aufwendige Choreo... ©
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