13. Mai 2019 / 18:43 Uhr

VfB Lübeck: Stolz trotz Enttäuschung über verpassten Titel

VfB Lübeck: Stolz trotz Enttäuschung über verpassten Titel

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Rolf Landerl ist trotz der verpassten Meisterschaft stolz auf seine Jungs.
Rolf Landerl ist trotz der verpassten Meisterschaft stolz auf seine Jungs. © © Agentur 54°
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Trainer Rolf Landerl ist voll des Loben für seine "Jungs".

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Beim VfB Lübeck zeigt man sich als sportlich fairer Verlierer. „Man kann nur gratulieren. Der VfL Wolfsburg II hat eine starke Saison gespielt“, sagt Rolf Landerl, Trainer von Fußball-Regionalligist VfB Lübeck. Einen Spieltag vor Saisonschluss sind die „Wölfe“ als frisch gebackener Meister nicht mehr einzuholen.

Grupe & Co. stellen die beste Abwehr der Liga

Während die Enttäuschung bei den VfB-Spielern nach der torlosen Nullnummer im Landesderby beim SC Weiche Flensburg 08 groß war, überwiegt bei Landerl das Positive statt der Trauer, dass es in diesem Jahr nicht mit dem Titel geklappt hat. „Wenn wir am Sonnabend im letzten Heimspiel gegen den VfL Oldenburg einen Dreier holen, hätten wir 74 Punkte auf dem Konto. Das wäre eine extrem gute Saison von uns. Es ist Wahnsinn, wie sich die Mannschaft mental und charakterlich entwickelt hat“, betont der Österreicher und verweist darauf, dass seine Elf seit dem 24. November ungeschlagen ist, und dass Tommy Grupe & Co. die beste Abwehr der Liga stellen. Das seien Zahlen, die man unbedingt erwähnen muss.

Punktverluste gegen Drochtersen/Assel und VfB Oldenburg ausschlaggebend

„Ich bin stolz auf die Truppe. Wir haben lange versucht, den Wolfsburgern Paroli zu bieten“, unterstreicht Landerl und räumt ein: „Die letztlich fehlenden Punkte haben wir woanders liegen gelassen. Ich denke da an die Spiele gegen Drochtersen/Assel (1:2, 1:1, die Red.) oder in der Hinrunde an das 1:5 beim VfB Oldenburg.“ In dieser Woche heißt es derweil Wunden lecken, auch weil Hoins, Grupe und Arslan nicht richtig fit in das Flensburg-Spiel gingen, und den Blick nach vorne zu richten. Schließlich steht nach dem Oldenburg-Spiel noch das Landespokal-Finale am 26. Mai (16.15 Uhr) an. Dann gibt es ein Wiedersehen mit Weiche Flensburg an der Lohmühle. „Das wird ein anderes Spiel“, glaubt Landerl. Vorher wolle man sich vernünftig und mit „ehrlichen Fußball“ von den eigenen treuen Fans aus der Meisterschaft verabschieden.

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Kapitän Halke blickt nur nach vorne

Laut Kapitän Daniel Halke wird sich keiner jetzt hängen lassen. Ganz im Gegenteil: „Für uns ändert sich durch das jüngste 0:0 nichts. Wir haben einen Weg eingeschlagen. Das wäre auch das falsche Signal. Wir wollen in die erste Runde des DFB-Pokals einziehen, werden keinen Schritt weniger machen und wollen im Rhythmus bleiben“, sagt der Abwehrspieler.

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