14. Februar 2020 / 18:02 Uhr

VfB/SC will mit einem Sieg die Meisterfeier einläuten

VfB/SC will mit einem Sieg die Meisterfeier einläuten

Peter Konrad
Peiner Allgemeine Zeitung
Der bereits als Meister feststehende VfB/SC Peine (von li. Laura Gredner und Nadine Cordes) möchte die Saison mit zwei Heimsiegen abschließen.
Der bereits als Meister feststehende VfB/SC Peine (von li. Laura Gredner und Nadine Cordes) möchte die Saison mit zwei Heimsiegen abschließen. © Foto: Sönke Rathje
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Die letzten beiden Saisonspiele stehen für das Badminton-Regionalligateam der SG VfB/SC Peine auf dem Plan. Dieses Wochenende geht es in Heimspielen gegen SSW Hamburg und SG VfL 93 Hamburg. Das Ziel ist klar: „Wir wollen die Serie ungeschlagen beenden“, sagt Heiner Brandes, Trainer des Zweitliga-Aufsteigers.

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„Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt.“ Das hatte Heiner Brandes vor Saisonbeginn selbstbewusst zu Protokoll gegeben – und der Coach des VfB/SC Peine lag mit seiner Prognose richtig, denn sein Team machte bereits am vergangenen Spieltag die sofortige Rückkehr in die 2. Badminton-Bundesliga perfekt. Ziele haben die Peiner zum Saisonabschluss aber dennoch. „Wir wollen die Serie ungeschlagen beenden“, betont Brandes.

SG VfB/SC Peine – SSW Hamburg (Samstag, 16 Uhr, BBS Halle Vöhrum), SG VfB/SC Peine – SG VfL 93 Hamburg (Sonntag, 10 Uhr, BBS-Halle Vöhrum). Liebend gern hätten die Gastgeber den Titel erst am heutigen Samstag geholt, „weil es einfach schöner ist, in eigener Halle Meister zu werden“, erklärt VfB/SC-Trainer Heiner Brandes. Doch weil die Konkurrenz aus Gifhorn am vorigen Spieltag in Hamburg patzte, stand für die Peiner nach ihrer Partie in Berlin fest, dass sie in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga aufschlagen.

Gefeiert wurde in der Hauptstadt indes kaum, „da alle schnell nach Hause wollten“, sagt Brandes. Allerdings wird die Meister-Party nachgeholt – nach dem Spiel heute gegen den Tabellendritten aus Hamburg soll gebührend auf die Saison angestoßen werden. „Wir wollen gemeinsam mit unseren Fans feiern und uns bei ihnen mit Freibier für die tolle Unterstützung bedanken“, erzählt er.

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Zuvor jedoch im Spiel soll es keine Geschenke geben. Im Gegenteil: Die Gastgeber möchten die Feierlichkeiten mit einem Sieg einläuten. „Die beiden Partien zum Abschluss wollen wir unbedingt gewinnen, um ohne Punktverlust in die zweite Liga zurückzukehren – damit würden wir dann gleich auch ein Zeichen setzen“, sagt Brandes. Und er ist zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt. „Der SSW ist zwar nicht ohne und hat gegen Gifhorn gewonnen, aber rufen wir unser Potenzial ab, gewinnen wir.“ Tags darauf gegen die bereits abgestiegene SG Hamburg hat der Coach ebenfalls einen Erfolg eingeplant.

Auch der Titelgewinn war einkalkuliert – und das bereits im September. „Schließlich habe ich ja gesehen, wie die anderen Teams personell aufgestellt sind. Und da wir nach dem Abstieg zusammengeblieben sind, waren wir auch klar favorisiert“, erläutert Brandes. Dennoch hatte er nicht damit gerechnet, „dass es so glatt läuft“. Zumal es erneut einige verletzungsbedingte Ausfälle gab. „Doch im Vergleich zur Saison davor hat uns so etwas diesmal nicht aus der Ruhe gebracht. Egal, wer in die Bresche gesprungen ist, die Spiele haben wir gewonnen“, freut sich Brandes. Dies mache deutlich, „dass wir durch die Drucksituationen, die es in der 2. Liga an jedem Spieltag gab, dazugelernt haben – und davon haben wir in dieser Saison profitiert“, konstatiert Brandes.

Doch obwohl sein Team die Regionalliga in beeindruckender Manier dominierte, gibt es für die neue Serie personelle Veränderungen. „Der Kader wird verstärkt, um für die zweite Liga gut gerüstet zu sein“, erklärt Brandes. Wer sich dem VfB/SC anschließt, steht zwar schon fest, Namen nennen wollte Brandes aber noch nicht. „Das mache ich erst nach dem letzten Spiel.“

Veränderungen wünscht sich der Coach künftig auch bei den Trainingsbedingungen. „Denn die IGS-Halle ist extrem rutschig, zudem sind die Lichtverhältnisse alles andere als gut“, moniert er. Entsprechend möchte er in Gesprächen mit der Stadt erreichen, dass dem VfB/SC die BBS-Halle zur Verfügung gestellt wird, „weil wir dort ja auch unsere Punktspiele bestreiten. Die Stadt muss sich positionieren, ob sie überhaupt Leistungssport haben will. Sollte das der Fall sein, muss sich auch etwas ändern“, fordert Heiner Brandes.

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