16. Oktober 2020 / 13:45 Uhr

VfB/SC-Ziel: Drei Punkte bei der Heimpremiere

VfB/SC-Ziel: Drei Punkte bei der Heimpremiere

Peter Konrad
Peiner Allgemeine Zeitung
Laura Gredner und der VfB/SC Peine wollen auch in den beiden Heimpartien gegen die Berliner Teams punkten.
Laura Gredner und der VfB/SC Peine wollen auch in den beiden Heimpartien gegen die Berliner Teams punkten. © Foto: ISABELL MASSEL
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Die Vorfreude auf die Heimpremiere in dieser Saison sei riesig, sagt Heiner Brandes, Trainer des Badminton-Zweitligisten VfB/SC Peine. Zu Gast beim Aufsteiger sind zwei Teams aus Berlin – und der VfB/SC will nach seinem guten Start auswärts nun auch vor den eigenen Fans glänzen. „Alle sind richtig heiß“, erklärt Brandes.

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Den guten Start veredeln: Das hat sich Badminton-Zweitligist VfB/SC Peine für seine Saison-Premiere in eigener Halle vorgenommen. Heißt: Nachdem der VfB/SC zum Auftakt beide Auswärtspartien jeweils mit 4:3 gewann, „wollen wir nun aus den beiden Heimspielen mindestens drei Punkte holen“, sagt Coach Heiner Brandes. „Schaffen wir das, wäre das eine geniale Sache.“ Zu Gast in der Vöhrumer BBS-Halle sind zwei Teams aus der deutschen Hauptstadt.

SG VfB/SC Peine – SG EBT Berlin (Samstag, 14 Uhr, BBS-Halle in Vöhrum). Zwar hat die SG ihre beiden ersten Partien verloren, dennoch rechnet der Peiner Coach mit einer Aufgabe, „die richtig knifflig wird“, betont Heiner Brandes. Wie vertrackt es werden könnte, hängt vor allem davon ab, „mit welchem Kader die Berliner anreisen“.

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Respekt hat Brandes insbesondere vor Marc Zwiebler. „Denn er ist Deutscher Rekord-Meister im Einzel – das sagt schon alles aus über seine Klasse.“ Sollte zudem auch noch der Däne Philip Illum Klindt für den Gast auflaufen, „wird es eine ganz, ganz harte Nuss für uns“, prognostiziert Brandes. Bange ist ihm jedoch keineswegs. Schließlich haben die Siege zum Start in Köln und Bonn das Selbstvertrauen des Aufsteigers wachsen lassen. „Die Erfolge waren gut für den Kopf. Alle haben gemerkt, dass wir mehr als mithalten können“, betont Brandes.

Entsprechend zuversichtlich sieht er auch der Partie am Samstag entgegen. „Selbst wenn die Berliner in stärkster Bestbesetzung antreten, sind zwei Punkte für uns machbar.“ Für die Männer werde es angesichts der spielstarken Gegner zwar sehr schwierig, „aber dann müssen eben die Frauen in ihren Spielen punkten – das Potenzial dafür haben sie auf jeden Fall“, sagt Brandes.

SG VfB/SC Peine – SV Berliner Brauereien (Sonntag, 12 Uhr, BBS-Halle in Vöhrum).Zwei Spiele und noch keinen Zähler – der zweite Kontrahent der Peiner an diesem Wochenende kommt als Schlusslicht in die Fuhsestadt. Und punktlos sollen die Berliner auch die Heimreise antreten – zumindest wenn es nach dem Peiner Trainer geht. Damit sein Wunsch in Erfüllung geht, müsste der VfB/SC mit mindestens 5:2 gewinnen. „Das wäre ein richtig gutes Ergebnis für uns“, sagt Brandes.Denn in diesem Fall seien die Berliner in der Tabelle bereits ein wenig abgeschlagen.

Zugleich hätten die Peiner einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung ihres Saisonziels gemacht. „Wir wollen frühzeitig möglichst viele Punkte sammeln, um uns von unten abzusetzen und eine ruhige Serie zu spielen“, erläutert Heiner Brandes. Folglich hat das Match am Sonntag für ihn auch richtungweisenden Charakter. „Es wird wichtige Aufschlüsse darüber geben, wo es für uns hingehen wird.“ Wie seine Erwartungshaltung ist, macht der Peiner Coach jedoch schon vorab deutlich. „Es ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen.“

Aufgrund der Corona-Verordnung sind sowohl für das Samstag-Spiel als auch für die Partie am Sonntag jeweils maximal 100 Zuschauer zugelassen. „Das hat das Gespräch mit dem Gesundheitsamt ergeben“, erklärt VfB/SC-Coach Heiner Brandes. „Allerdings müssen alle Masken tragen.“ Zudem sind die Ein- und Ausgänge getrennt. „Und bei den Sitzplätzen wird strikt darauf geachtet, dass die Abstandsregel eingehalten wird“, betont Brandes.

Von Peter Konrad