15. Mai 2022 / 12:59 Uhr

Nach Platzsturm beim VfB Stuttgart: Polizei spricht von mehreren Verletzten – Fan im Krankenhaus

Nach Platzsturm beim VfB Stuttgart: Polizei spricht von mehreren Verletzten – Fan im Krankenhaus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Stürmten nach Abpfiff auf den Platz: die Fans des VfB Stuttgart.
Stürmten nach Abpfiff auf den Platz: die Fans des VfB Stuttgart. © IMAGO/Pressefoto Baumann
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Ein Last-Minute-Tor am letzten Bundesliga-Spieltag gegen den 1. FC Köln hat dem VfB Stuttgart den Klassenerhalt beschert. Nach dem Spiel stürmten die Fans auf den Platz. Dabei soll es mehrere Verletzte gegeben haben, teilte die Stuttgarter Polizei mit. Auch vor der Partie soll es schon zu Zwischenfällen gekommen sein. 

Beim Platzsturm nach dem erreichten Klassenerhalt des VfB Stuttgart in der Bundesliga sind mehrere Menschen verletzt worden. Der Polizei Stuttgart teilte am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, ihr seien nach dem 2:1 (1:0)-Sieg der Schwaben am Samstag sechs verletzte Personen bekannt. Mindestens ein Fan musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei zunächst keine Aussage treffen.

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Schon vor dem Anpfiff kam es nach Angaben der Polizei zu Zwischenfällen. Einsatzkräfte mussten Fanlager trennen, nachdem Heimfans offenbar Flaschen und Pyrotechnik in Richtung der Beamten geworfen hatten. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein und nahmen einen 23-Jährigen vorläufig fest. Darüber hinaus schlugen unbekannte mutmaßliche VfB-Fans zwei Kölner Anhänger und raubten einen Schal sowie eine Jacke.

Während des Spiels zündeten die Kölner Fans mehrfach Pyrotechnik. Die Beamten wollen die Aufnahmen davon nun auswerten. Nach Abpfiff stürmten dann mehrere Tausend Stuttgarter Fans den Platz. Dabei soll ein 48-Jähriger einen bislang unbekannten Mann zu Boden geschlagen haben, woraufhin dieser bewusstlos liegen blieb. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen fest, während Rettungskräfte den Verletzten zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus brachten, wie es in der Mitteilung weiter hieß.