22. Oktober 2022 / 18:00 Uhr

VfB-Stuttgart-Boss Mislintat bestätigt: Wimmer bleibt bis zur WM – einer von drei Trainer-Kandidaten

VfB-Stuttgart-Boss Mislintat bestätigt: Wimmer bleibt bis zur WM – einer von drei Trainer-Kandidaten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stuttgart-Sportchef Sven Mislintat setzt vorerst weiter auf Michael Wimmer.
Stuttgart-Sportchef Sven Mislintat setzt vorerst weiter auf Michael Wimmer. © IMAGO/Sportfoto Rudel (Montage)
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Trotz der hohen Pleite bei Borussia Dortmund darf Michael Wimmer den VfB Stuttgart als Interimstrainer noch mindestens bis zur WM-Pause trainieren. Das kündigte Sportdirektor Sven Mislintat kurz nach der Partie bei "Sky" an. Wimmer sei auch ein Kandidat für eine feste Nachfolge des entlassenen Cheftrainers Pellegrino Matarazzo.

Der VfB Stuttgart vertraut weiterhin auf Interimstrainer Michael Wimmer: Nach der 0:5-Niederlage bei Borussia Dortmund bestätigte Sportdirektor Sven Mislintat, dass der 42-Jährige die Schwaben mindestens bis zur Winterpause betreuen darf. "Wir haben und ganz bewusst entschieden, mit Michi weiterzugehen bis zu diesem Spiel und können auch hier ganz klar sagen, dass das bis zur Winterpause Bestand hat", sagte Mislintat bei Sky. Wimmer, zuvor Co-Trainer, folgte am 11. Oktober auf den zuvor entlassenen Chefcoach Pellegrino Matarazzo beim abstiegsbedrohten VfB.

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Und Wimmer hat laut Mislintat sogar die Chance, über den Winter hinaus fest Stuttgart-Trainer zu bleiben: "Wenn der Michi bis jetzt bleibt, dann ist er einer von drei Kandidaten", sagte der VfB-Chef, der den Interimstrainer gleichzeitig ein gutes Zeugnis ausstellte. Wimmer habe die "richtigen Triggerpunkte gefunden hat in der Mannschaft in den Spielen, die für uns Pflichtsiege waren", so Mislintat, der seinen Coach in den kommenden Wochen nun genau beobachten wird. "Wir werden die zwei verbleibenden Wochen zusammen angehen und dann in der Winterpause mit viel Zeit, so wie es der VfB Stuttgart in den letzten Jahren gemacht hat, entscheiden", kündigte der Sportdirektor an.

Der VfB hatte unter Matarazzo neun Spieltage lang vergeblich auf einen Sieg in dieser Bundesliga-Saison gewartet. Saisonübergreifend blieb die Mannschaft sogar in 14 von 15 Spielen sieglos. Nach dem neunten Spieltag reagierte der Klub dann mit der Entlassung des Amerikaners mit italienischen Wurzeln. Unter Wimmer konnten dann die ersten beiden Spielen in Pokal und Liga gewonnen werden. Die Pleite in Dortmund markierte nun den ersten Rückschlag.

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