29. Oktober 2019 / 10:28 Uhr

VfB Stuttgart fliegt zweimal innerhalb weniger Tage nach Hamburg: So reagiert HSV-Profi Lukas Hinterseer

VfB Stuttgart fliegt zweimal innerhalb weniger Tage nach Hamburg: So reagiert HSV-Profi Lukas Hinterseer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der VfB Stuttgart ist zweimal innerhalb kürzester Zeit zum Auswärtsspiel nach Hamburg geflogen. 
Der VfB Stuttgart ist zweimal innerhalb kürzester Zeit zum Auswärtsspiel nach Hamburg geflogen.  © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Der VfB Stuttgart muss innerhalb von drei Tagen zweimal beim Hamburger SV antreten. Nach der 2:6-Niederlage am Samstag in der 2. Liga steht nun das DFB-Pokalspiel an. Dass die Schwaben da nicht gleich in Hamburg geblieben sind, trifft bei HSV-Profi Lukas Hinterseer auf Unverständnis. 

Keine 76 Stunden liegen zwischen den beiden Spielen des Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart in der Liga und DFB-Pokal. Nach der 2:6-Blamage am Samstag kommt es am Dienstagabend schon zur Neuauflage in der Hansestadt. Allerdings sind die Schwaben nicht gleich im Norden geblieben, sondern bereits am Samstagabend wieder nach Stuttgart zurückgeflogen.

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In Zeiten von weltweiten Klimadebatten und Aufforderungen zu mehr Umweltbewusstsein reagierte auch Hamburg-Profi Lukas Hinterseer verwundert über das Hin-und-Her-Fliegen der Stuttgarter. "Bleiben Sie nicht hier? Die fliegen wieder nach Hause?", fragte er, als er in einem Sport1-Interview darauf angesprochen wurde. Und weiter: "Das ist schade. Hamburg ist wirklich eine schöne Stadt, hätte ich Ihnen empfehlen können. Es ist ihre Entscheidung."

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Stuttgarts Trainer Tim Walter erklärte die Maßnahme von vier Flügen innerhalb von fünf Tagen damit, dass er seinen Spielern so wenige Nächte wie möglich in einem Hotel zumuten will. Seine Meinung lautet: Nirgendwo schläft man besser als im heimischen Bett. So dürfen seine Profis vor Heimspielen etwa ebenfalls zu Hause schlafen - in der Bundesliga ist das eher unüblich.

Coach Walter vom VfB-Weg überzeugt

Walter will trotz der jüngsten drei Liga-Niederlagen in Serie an seinem Spielstil festhalten. „Ich glaube, dass wir auf einem sehr guten Weg sind, weil die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, sehr gut ist“, erklärte der im Sommer von Holstein Kiel ins Schwabenland gewechselte VfB-Coach.

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Trainer Hecking will beim HSV rotieren

HSV-Trainer Dieter Hecking deutete an, dass er rotieren lassen und eine auf mehreren Positionen veränderte Startformation aufbieten könnte. Er sei froh, in dieser englischen Woche über „sehr viele gute Alternativen“ zu verfügen. „Selbst wenn wir auf drei, vier, fünf Positionen wechseln, wäre es von der Qualität fast das Gleiche“, stellte der 55-Jährige zufrieden fest. Und ergänzte: „Jeder will spielen, nimmt den Konkurrenzkampf an und gibt im Training Vollgas.“