23. Mai 2019 / 17:03 Uhr

Hildebrand kritisiert VfB-Sportvorstand: Hitzlsperger hätte Weinzierl früher beurlauben müssen

Hildebrand kritisiert VfB-Sportvorstand: Hitzlsperger hätte Weinzierl früher beurlauben müssen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Weinzierl hätte den VfB Stuttgart laut Timo Hildebrand früher verlassen sollen. 
Markus Weinzierl hätte den VfB Stuttgart laut Timo Hildebrand früher verlassen sollen.  © Getty Images
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Timo Hildebrand äußert Kritik an seinem ehemaligen Kollegen Thomas Hitzlsperger. Der Ex-Nationalspieler meint, man hätte zu lange an Markus Weinzierl als Cheftrainer festgehalten. Dennoch lobte Hildebrand den VfB-Sportvorstand für seine Arbeit.

Scharfe Kritik vor dem wichtigen Relegationsspiel gegen Union Berlin! Nach Ansicht des früheren Nationaltorhüters Timo Hildebrand hat der abstiegsbedrohte Bundesligist VfB Stuttgart viel zu lange an Trainer Markus Weinzierl festgehalten. Thomas Hitzlsperger hätte den 44-Jährigen Mitte Februar nach seiner Beförderung zum VfB-Sportvorstand "als erste Amtshandlung" beurlauben müssen, sagte Hildebrand den Internetportalen Spox und Goal.

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"Es hat nicht gepasst, das war offensichtlich", sagte Hildebrand. Zugleich ehre es Hitzlsperger allerdings, "dass er das eben nicht machen wollte." Tatsächlich musste Weinzierl erst nach dem 0:6 beim FC Augsburg am fünftletzten Spieltag gehen.

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Insgesamt mache der frühere Nationalspieler Hitzlsperger jedoch "einen fantastischen Job. Er ist authentisch, hochprofessionell und lässt seinen Worten Taten folgen", sagte Hildebrand. Der heute 40-Jährige und Hitzlsperger wurden mit dem VfB als Spieler 2007 deutscher Meister. Am 12. Februar wurde Hitzlsperger Sportvorstand des Tabellen-16. und damit Nachfolger von Michael Reschke.

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