08. November 2019 / 18:17 Uhr

Präsidenten-Suche beim VfB Stuttgart: Kandidaten Vogt und Riethmüller erwägen wohl Doppelspitze

Präsidenten-Suche beim VfB Stuttgart: Kandidaten Vogt und Riethmüller erwägen wohl Doppelspitze

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Claus Vogt  (links) und Christian Riethmüller sind Präsidentschaftskandidaten beim VfB Stuttgart.
Claus Vogt (links) und Christian Riethmüller sind Präsidentschaftskandidaten beim VfB Stuttgart. © imago images/Pressefoto Baumann
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Der VfB Stuttgart sucht nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich vor rund vier Monaten einen neuen Präsidenten. Bei der Mitgliederversammlung am 15. Dezember stehen Claus Vogt und Christian Riethmüller zur Wahl. Einem Bericht zufolge könnten sie zusammen eine Doppelspitze bilden.

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Die beiden Präsidentschaftskandidaten des VfB Stuttgart denken nach Informationen der Stuttgarter Zeitung über eine gemeinsame Kandidatur nach. Claus Vogt und Christian Riethmüller waren am Donnerstag als Kandidaten für die Nachfolge des zurückgetretenen Wolfgang Dietrich beim Fußball-Zweitligisten präsentiert worden.

Die beiden Unternehmer sollen in ihren Bewerbungen viele Überschneidungen erkannt haben und nun die Möglichkeit einer Doppellösung erörtern, schreibt die Zeitung. Weder Vogt noch Riethmüller waren am Freitag für eine Reaktion zu erreichen, der VfB Stuttgart wollte sich nicht dazu äußern. Der neue Präsident soll auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember gewählt werden.

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Der Vereinsbeirat des Zweitligisten hat Vogt und Riethmüller für die Mitgliederversammlung als Kandidaten nominiert. Der 50 Jahre alte Vogt kommt aus der Immobilienwirtschaft und hat sich als Gründer des FC Playfair einen Namen gemacht, einem „Verein für Integrität im Profifußball“. Riethmüller (44) ist Chef des Buchhändlers Osiander und im Fußball noch weitgehend unbekannt.

Der zuvor ebenfalls gehandelte Dietrich-Nachfolger Guido Buchwald war überraschend schon auf der vier Namen umfassenden vorläufigen Kandidatenliste nicht mehr zu finden. Nach Gesprächen habe sich ergeben, dass der frühere Defensivspieler nicht für den Posten geeignet sei. Daraufhin polterte Buchwald in einem Facebook-Post gegen den Klub: "Man will beim VfB Stuttgart in der Vereinsführung keine Fachleute mit eigener Meinung, sondern man will Opportunisten und Ja-Sager"

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Der ehemalige Stuttgart-Präsident Wolfgang Dietrich war Mitte Juli als Präsident des Zweitligisten VfB Stuttgart zurücktreten. Einen Tag nach der wegen technischer Probleme abgebrochenen Mitgliederversammlung verkündete der 70-Jährige diese Entscheidung am Montag auf seiner Facebook-Seite. Kurz vor der auf der Tagesordnung vermerkten Abstimmung über seine Abwahl brach Dietrich seinerzeit die Mitgliederversammlung unter lautstarken Pfiffen etlicher Anhänger ab, weil das WLAN gestreikt hatte.

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