19. Mai 2019 / 18:15 Uhr

VfB Stuttgart in der Relegation: Sportchef Hitzlsperger warnt vor Gegner Union Berlin

VfB Stuttgart in der Relegation: Sportchef Hitzlsperger warnt vor Gegner Union Berlin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Union Berlin trifft in der Relegation auf den Bundesligisten VfB Stuttgart. Dessen Sportvorstand Thomas Hitzlsperger warnt vor der Defensivstärke der Berliner.
Union Berlin trifft in der Relegation auf den Bundesligisten VfB Stuttgart. Dessen Sportvorstand Thomas Hitzlsperger warnt vor der Defensivstärke der Berliner. © dpa
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In den Relegationsspielen zur Bundesliga trifft der VfB Stuttgart auf den 1. FC Union Berlin, der den direkten Aufstieg knapp verpasste. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger warnt vor dem Gegner der Schwaben - der sich selbst in den Playoffs als klaren Underdog wahrnimmt.

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Bis in die Schlussminuten war es spannend im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga. Am Ende löste der SC Paderborn 07 trotz der Pleite bei Dynamo Dresden das Ticket für den direkten Aufstiegsplatz, die Ostwestfalen schafften unter Trainer Steffen Baumgart den direkten Durchmarsch aus der 3. in die 1. Liga. Dagegen muss der 1. FC Union Berlin nach dem 2:2 beim VfL Bochum in die Relegation - und trifft dort auf den deutlich finanzstärkeren Bundesliga-16. VfB Stuttgart.

Die Schwaben stehen schon seit der vergangenen Woche als fixer Teilnehmer der Relegationsspiele 2018/19 fest und holten sich zuletzt mit zwei ungeschlagenen Spielen in Folge Selbstvertrauen für die Spiele gegen Union. Entsprechend optimistisch gehen VfB-Interimstrainer Nico Willig und Sportvorstand Thomas Hitzlsperger in die Duelle mit den Berlinern, die am Donnerstag erst in Stuttgart (20.30 Uhr) und am Montag (27.5., 20.30 Uhr) in Berlin stattfinden werden.

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Hitzlsperger: "Union überzeugt mit kompakten und disziplinierten Leistungen"

"Ich erwarte zwei hart umkämpfte Spiele gegen einen starken Gegner", sagte Hitzlsperger in zwei vom VfB veröffentlichten Tweets über die Berliner. "Union hat eine sehr gute Saison in der zweiten Liga gespielt und mit sehr kompakten und disziplinierten Leistungen überzeugt." Überdies verloren die Berliner in der Zweitliga-Spielzeit nur fünf Niederlagen - Ligatiefstwert.

Der 37-jährige Ex-Nationalspieler, der gern Kiels Cheftrainer Tim Walter als Willig-Nachfolger verpflichten möchte, warnte die Stuttgarter Spieler vor allem vor Berlins defensiver Stärke - in der abgelaufenen Saison gab es nur 33 Gegentore, mit Abstand die wenigsten in der gesamten 2. Bundesliga.

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"Es ist nicht einfach, gegen Union Tore zu erzielen", betonte Hitzlsperger, der zu Jahresbeginn Michael Reschke als Sportchef des VfB ablöste. "Wir wollen an die Leistungen der vergangenen Heimspiele anknüpfen, selbstbewusst auftreten und mit unseren Fans im Rücken am Donnerstag in der Mercedes-Benz Arena gut in die Relegation starten."

Union Berlin sieht sich als Underdog. "In den Spielen geht es um alles", sagte Linksaußen Joshua Mees bei Sky. "Für die Stuttgarter geht es ums Überleben, für uns darum, Geschichte zu schreiben." Berlins Geschäftsführer Oliver Ruhnert ergänzte: "Der VfB ist klarer Favorit. Wir müssen uns jetzt aufrichten, dann wird die Mannschaft nochmal alles raushauen."

2009 wurde die Bundesliga-Relegation wieder eingeführt. Alle bisherigen Begegnungen im Überblick:

<strong>2009.</strong> Das war eine klare Sache: Zweitligist <strong>1. FC Nürnberg</strong> gewinnt zweimal souverän (3:0, 2:0) und kickt damit Energie Cottbus aus der Bundesliga. Im Rückspiel lief die La-Ola-Welle schon kurz nach der Halbzeit durchs Nürnberger Stadion. Christian Eigler und Marek Mintal hatte mit ihren Toren da schon alles klar gemacht. (Das Foto zeigt Ivica Iliev und Juri Judt.) Zur Galerie
2009. Das war eine klare Sache: Zweitligist 1. FC Nürnberg gewinnt zweimal souverän (3:0, 2:0) und kickt damit Energie Cottbus aus der Bundesliga. Im Rückspiel lief die La-Ola-Welle schon kurz nach der Halbzeit durchs Nürnberger Stadion. Christian Eigler und Marek Mintal hatte mit ihren Toren da schon alles klar gemacht. (Das Foto zeigt Ivica Iliev und Juri Judt.) ©
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