17. April 2022 / 11:25 Uhr

VfB Stuttgart bleibt trotz Rückschlag optimistisch: "Wir haben weiterhin alles in der Hand"

VfB Stuttgart bleibt trotz Rückschlag optimistisch: "Wir haben weiterhin alles in der Hand"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic (l.) und Trainer Pellegrino Matarazzo blicken dem Abstiegskampf weiterhin optimistisch entgegen.
VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic (l.) und Trainer Pellegrino Matarazzo blicken dem Abstiegskampf weiterhin optimistisch entgegen. © IMAGO/Kessler-Sportfotografie (Montage)
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Die Lage des VfB Stuttgart spitzt sich im Abstiegskampf nach der Nullnummer beim 1. FSV Mainz 05 weiter zu. Trainer Pellegrino Matarazzo und Sasa Kalajdzic blicken dennoch optimistisch in die Zukunft – und glauben an die Trendwende im Kellerduell gegen Hertha BSC.

Für den VfB Stuttgart wird der Abstiegskampf in der Bundesliga immer mehr zum Nervenspiel. Im Gästeblock herrschte nach dem 0:0 der Schwaben beim FSV Mainz 05 ein Schweigen, das als enttäuscht, ratlos und unheilvoll interpretiert werden durfte. Mit Blick auf die Tabelle und den nächsten Gegner Hertha BSC bemühten sich nicht nur Trainer Pellegrino Matarazzo und Sportdirektor Sven Mislintat um Gelassenheit und Optimismus. "Wir haben eine blöde Situation. Aber ich glaube schon, dass wir in Berlin unseren Job machen werden und alle darauf brennen werden", sagte Stürmer Sasa Kalajdzic zu dem Schlüsselspiel am kommenden Sonntag.

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Der wenig begeisterte österreichische Nationalstürmer musste am Samstag von einem Interview zum nächsten und hatte die undankbare Aufgabe, die Situation irgendwie noch hilfreich einzuordnen. Tabellarisch hat der VfB jedenfalls einen deutlichen Rückschritt gemacht, auch wenn Mislintat sagte, dass jeder Punkt auswärts "Gold wert ist". Was die zwei verlorenen Zähler bedeuten, wird sich erst am Saisonende zeigen. Mit ihrem Sieg beim FC Augsburg hat die Hertha die Stuttgarter jedenfalls wieder auf den Relegationsplatz 16 verbannt.

So steht für den VfB am kommenden Wochenende in Berlin mächtig viel auf dem Spiel. Er tritt im Saisonendspurt zwar auch noch zu Hause gegen den VfL Wolfsburg und den 1. FC Köln an, zwischendurch muss das Matarazzo-Team aber noch zum FC Bayern München.

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VfB Stuttgart nimmt die Situation an

"Klar, dass wir das annehmen und alles dransetzen werden, dass wir es von eins zurück auf zwei vorstellen", sagte Mislintat zu dem einen Punkt Rückstand auf die Hertha. Wenigstens hat Stuttgart aktuell ein um 17 Treffer besseres Torverhältnis als der Mitkonkurrent. Auch das könnte noch eine Rolle spielen. "Wir haben weiterhin alles in der Hand. Wir wissen, wie wichtig das Spiel sein wird. Aber wir gehen es mit Optimismus, mit einer gewissen Lockerheit und auch Freude an", betonte Matarazzo.

Auch Kalajdzic sah es optimistisch: "Wir haben Druck, aber Druck ist immer da." Der Angreifer räumte ein, dass "wir vorne unseren Job nicht so gut gemacht haben". Der 24-Jährige kam kaum zum Zug gegen die massiven Mainzer, die zu Hause in dieser Spielzeit erst acht Gegentreffer bekommen haben. Nach Wiederanpfiff hatte Tiago Tomás bei einer der wenigen Chancen die Führung für die Gäste auf dem Fuß – FSV-Keeper Robin Zentner verkürzte aber den Winkel und wehrte ab.

"Mit Ruhe und Besonnenheit"

Dass die Mainzer angesichts des praktisch sicheren Klassenverbleibs keine besondere Energieleistung vollbrachten und vor 30.128 Zuschauern in der fast vollen Mewa-Arena mit dem Pfostenkopfball von Dominik Kohr ihre beste Möglichkeit vergaben, konnte der VfB nicht nutzen. So wartet der Club weiter auf den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison – was den Anhängern für die Partie bei der Hertha mit dem früheren VfB-Coach Felix Magath auch nicht besonders Mut macht.

"Immer noch mit Ruhe und Besonnenheit", sagte Mislintat, werde man die Situation annehmen. Trotzig ergänzte der Sportchef: "Die Spielleistung stimmt ja." Ordentlich, so meinte Matarazzo nach einem schwachen Spiel von beiden Seiten, sei die Vorstellung gewesen, "besonders defensiv". Offensiv gab es in den vergangenen drei Spielen aber auch nur einmal Grund zum Jubeln. Und das durch einen Elfmeter.

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