12. Juli 2019 / 18:30 Uhr

Machtkampf beim VfB Stuttgart: Thomas Berthold will Boss werden - Wolfgang Dietrich erhält Morddrohungen

Machtkampf beim VfB Stuttgart: Thomas Berthold will Boss werden - Wolfgang Dietrich erhält Morddrohungen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Berthold will Präsident des VfB Stuttgart werden.
Thomas Berthold will Präsident des VfB Stuttgart werden. © imago images / Ulmer
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Thomas Berthold schaltet sich vor der Mitgliederversammlung beim VfB Stuttgart in den Kampf an der Spitze des Vereins ein. Der Weltmeister von 1990 will die Macht - gegen den derzeitigen Boss Wolfgang Dietrich gibt es indes Morddrohungen.

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Der frühere Weltmeister Thomas Berthold will am Sonntag auf der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart den umstrittenen Präsidenten Wolfgang Dietrich herausfordern. „Ich werfe meinen Hut in den Ring. Beim VfB muss es eine nachhaltige Richtungsänderung geben“, sagte Berthold der Stuttgarter Zeitung. Der 54-jährige ehemalige VfB-Profi strebt den Posten eines starken Aufsichtsratschef beim Bundesliga-Absteiger an.

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An seiner Seite wolle er einen repräsentierenden Präsidenten haben. Eine Zusammenarbeit mit Wolfgang Dietrich schließe Berthold aus, schreibt das Blatt. Sollte Dietrich bei der Mitgliederversammlung die Vertrauensfrage überstehen, wolle Berthold im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen, wenn turnusgemäß die Präsidentenwahl durchgeführt wird. Die Hürde für die Abwahl Dietrichs ist hoch, drei Viertel der anwesenden Mitglieder müssten sich gegen ihn aussprechen. Der Präsident hat angekündigt selbst bei 74,9 Prozent Gegenstimmen weiter im Amt zu bleiben.

VfB erstattet Anzeige gegen Fans

Dass die aufgeheizte Stimmung rund um den VfB manchen Anhänger sogar zu rechtsverletzenden Aktionen treibt, berichten derweil die Stuttgarter Nachrichten. So habe der Verein gegen Fans Anzeige erstattet, die Beleidigungen und Drohungen gegen Dietrich auf Plakaten in der Stadt und im Internet veröffentlicht hatten. „Wir bejahen den Anfangsverdacht“, erklärte Stuttgarts Polizeipräsident Franz Lutz der Zeitung: „Es wurde nach unserer Auffassung und der des Vereins eine rote Linie überschritten.“

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Dabei geht es auch um ein Plakat, auf dem Dietrichs Konterfei und die Aufschrift "Spalter" zu lesen ist. Nach Angaben der Ultras sei das Banner zudem mit einem Stempel versehen - und nicht wie mancherorts fälschlich angenommen mit einem Visier. „Man kann das so oder so interpretieren“, sagte Lutz: „Es gibt jedenfalls eine Vielzahl von Todesdrohungen. Zurzeit bewerten wir das gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft.“

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