15. September 2021 / 16:45 Uhr

Offiziell: VfB-Boss Hitzlsperger verlässt Stuttgart - Ex-Nationalspieler verlängert Vertrag nicht

Offiziell: VfB-Boss Hitzlsperger verlässt Stuttgart - Ex-Nationalspieler verlängert Vertrag nicht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Hitzlsperger wird seinen Vertrag beim VfB Stuttgart nicht verlängern.
Thomas Hitzlsperger wird seinen Vertrag beim VfB Stuttgart nicht verlängern. © dpa/Montage
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Thomas Hitzlsperger wird den VfB Stuttgart spätestens im Herbst 2022 verlassen. Wie der Bundesligist mitteilte, habe der Vorstandsvorsitzende den Klub darüber informiert, seinen dann auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. 

Die Ära von Thomas Hitzlsperger als Vorstandsvorsitzender beim VfB Stuttgart wird spätestens im Herbst 2022 zuende gehen. Wie der Bundesliga-Klub am Mittwoch mitteilte, habe Hitzlsperger den Verein darüber informiert, seinen dann auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Der Verein nehme diese Entscheidung "mit großem Bedauern" auf, respektiere sie jedoch voll und ganz, so der VfB in einer Stellungnahme. Hitzlsperger solle bis zum Ende seines Kontrakts im Amt bleiben und auch in die Suche nach einem möglichen Nachfolger eingebunden werden, hieß es.

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Stuttgarts Aufsichtsratsvorsitzender Claus Vogt ließ sich wie folgt zitieren: "Thomas macht einen großartigen Job als Chef unserer AG. Unter seiner Führung hat der VfB sich sportlich sehr gut entwickelt, sich professionalisiert und das Profil eines Clubs erhalten, der für gesellschaftliche Werte wie Toleranz und Nachhaltigkeit steht und sie offen vertritt. Dafür sind wir und bin ich persönlich ihm dankbar. Thomas genießt im gesamten VfB höchste Wertschätzung." Hitzlsperger ergänzte: "Trotz der Einnahmeverluste durch die Pandemie ist es uns gelungen, den VfB sportlich attraktiv zu gestalten und wirtschaftlich auf solide Beine zu stellen. Zu meinen Aufgaben gehörte und gehört jedoch, im Interesse des VfB schwere Entscheidungen zu treffen. Auch wenn sie mich persönlich betreffen."

Hitzlsperger ist seit Oktober 2019 Vorstandsvorsitzender des VfB. Zudem ist er für die Bereiche Unternehmensstrategie und Kommunikation zuständig. Für Aufregung sorgte zum Jahreswechsel seine angekündigte Kandidatur als Präsident des VfB Stuttgart e. V., mit der er Vogt als Präsident absetzen wollte. Später zog er seine Kandidatur zurück.