22. November 2020 / 12:35 Uhr

Diagnose da: Torjäger Nicolas Gonzalez fehlt dem VfB Stuttgart kürzer als befürchtet - "Glück im Unglück“

Diagnose da: Torjäger Nicolas Gonzalez fehlt dem VfB Stuttgart kürzer als befürchtet - "Glück im Unglück“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundesligist VfB Stuttgart muss zwei bis drei Wochen auf Nicolas Gonzalez verzichten.
Bundesligist VfB Stuttgart muss zwei bis drei Wochen auf Nicolas Gonzalez verzichten. © imago images/Pressefoto Baumann
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Nicolas Gonzalez verletzte sich im Spiel bei der TSG Hoffenheim am Innenband des linken Knies. Zunächst befürchteten die Verantwortlichen des VfB Stuttgart eine lange Verletzungspause. Nun die Entwarnung: Die Schwaben müssen lediglich zwei bis drei Wochen auf ihren Angreifer verzichten.

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Bundesligist VfB Stuttgart muss etwa zwei bis drei Wochen auf Stürmer Nicolas Gonzalez verzichten und damit doch nicht so lange wie zunächst befürchtet. Der argentinische Nationalspieler habe bei seiner Knieverletzung während des 3:3 am Samstag bei der TSG Hoffenheim „ein bisschen Glück im Unglück“ gehabt, sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat am Sonntag. Der kleine Teilriss des Innenbandes im linken Knie sei zwar extrem schmerzhaft, zwinge den Spieler aber nicht zu einer monatelangen Pause. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo rechnete nach dem Bundesliga-Spiel bereits mit Schlimmerem: "Es werden sicher ein paar Wochen sein, bis er wieder auf dem Platz stehen kann."

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Der Torjäger sorgte mit seinem Treffer für den 1:1-Zwischenstand, musste aber nach einer guten halben Stunde verletzt vom Platz. Nach einem Muskelbündelriss zu Saisonbeginn war González zuletzt wieder in bestechender Form und erzielte in der WM-Qualifikation beim 1:1 Argentiniens gegen Paraguay und beim 2:0 in Peru jeweils ein Tor. Auch in der Bundesliga präsentierte sich der Stürmer als wichtige Stütze. Sein Treffer gegen Hoffenheim war gleichzeitig sein drittes Saisontor, die ihm allesamt in den vergangenen drei Partien gelungen waren.

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Leistungen, die auch der Konkurrenz nicht verborgen bleiben. Mislintat sagte zu einem möglichen Verkauf des 22-Jährigen in der Winterpause, dass der VfB nur bei einem „unmoralischen Angebot“ eines anderen Klubs überlegen würde, ob ein Transfer wirtschaftlich Sinn ergebe. Die finanziellen Probleme des VfB aufgrund der Einbußen durch die Corona-Krise seien „nicht derart, dass wir abgeben müssen“. Der Vertrag von González läuft noch bis zum 30. Juni 2023.