28. August 2022 / 15:37 Uhr

"Macht keinen Sinn": Stuttgart-Trainer Matarazzo erklärt Verzicht auf Stürmer Sasa Kalajdzic

"Macht keinen Sinn": Stuttgart-Trainer Matarazzo erklärt Verzicht auf Stürmer Sasa Kalajdzic

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Sasa Kalajdzic (links) steht offenbar kurz vor einem Wechsel in die Premier League.
Sasa Kalajdzic (links) steht offenbar kurz vor einem Wechsel in die Premier League. © IMAGO/Pressefoto Baumann (Montage)
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Ein Transfer rückt wohl immer näher: Der VfB Stuttgart muss bereits im Bundesliga-Spiel beim 1. FC Köln ohne Angreifer Sasa Kalajdzic planen. Am Sonntag fehlte der 25-Jährige im Kader der Schwaben. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo erklärt die gemeinsame Entscheidung.

Der VfB Stuttgart muss sich wohl auf eine Zukunft ohne Angreifer Sasa Kalajdzic einstellen. Nach wochenlangem Hin und Her nimmt der Abschied des Stürmers konkrete Formen an. Beim Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Köln fehlte der 25-Jährige bereits – "in Absprache mit Cheftrainer Pellegrino Matarazzo", hieß es in der Mitteilung der Schwaben vom Samstag. Der Coach des VfB erklärte die Entscheidung am Sonntag ausführlicher: "Wir haben ein Gespräch gehabt. Sasa hat sich geäußert. Ich habe ein paar Minuten mit ihm gesprochen, um zu gucken, ob man etwas biegen kann. Dann sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Sinn macht, ihn mitzunehmen", so Matarazzo gegenüber DAZN.

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Kalajdzic habe sich "nicht frei genug im Kopf gefühlt, um heute auf dem Platz performen zu können", sagte Matarazzo weiter. Dass man sich von dem Wirbel um den mit einem Wechsel zu den Wolverhampton Wanderers in Verbindung gebrachten Angreifer irritieren lasse, schloss der Stuttgart-Trainer aus. "Nebengeräusche gehören auch zum Fußball dazu", so Matarazzo: "Und eine gewisse Improvisationskunst auch. Von daher: wir passen uns an und machen weiter."

Die Entscheidung seines Stürmers, der sich den spielfreien Tag laut Vereinsangaben gewünscht hat, wollte der Coach nicht weiter bewerten. "Die Fakten sind so, dass er nicht bereit ist, zu spielen. Und das muss ich akzeptieren und weiterschauen."

Kalajdzic steht seit 2019 beim VfB unter Vertrag und steuerte in insgesamt 60 Pflichtspielen 24 Tore und zwölf Vorlagen bei. In den vergangenen Monaten hatte er die Begehrlichkeiten mehrerer Top-Klubs geweckt. So kursierten auch Spekulationen um ein Interesse von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Zuletzt war jedoch ein Transfer in die Premier League zu den "Wolves" konkreter geworden. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hatte entsprechendes Interesse der Engländer bestätigt.

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