03. Mai 2020 / 12:47 Uhr

VfB Stuttgart: "Unklarer Befund" bei Corona-Test - Neuer Test am Montag

VfB Stuttgart: "Unklarer Befund" bei Corona-Test - Neuer Test am Montag

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Beim VfB Stuttgart gab es einen unklaren Corona-Befund.
Beim VfB Stuttgart gab es einen unklaren Corona-Befund. © imago images/Pressefoto Baumann
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Bei Zweitligist VfB Stuttgart gibt es nach den ersten Corona-Tests einen unklaren Befund. Wie der Klub am Sonntag mitteilte, werde die betroffene Person nun noch einmal nachgetestet. Laut "Kicker" handelt es sich um einen Profi der Schwaben.

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Bei den Corona-Tests im Trainer- und Betreuerstab des VfB Stuttgart hat es ein nicht eindeutiges Ergebnis gegeben. "Bei einer getesteten Person liegt ein unklarer Befund vor. Es gibt aber keinen spezifischen COV-2-Virus-Nachweis", teilte der Zweitligist am Sonntag mit. Nach Kicker-Informationen hat sich jenes unklare Ergebnis bei einem der Spieler ergeben. Laut Bild sei das Testergebnis nicht negativ gewesen, es gebe aber auch keinen spezifischen Nachweis auf Covid-19-Viren. Einen Namen veröffentlichte der VfB nicht.

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Betroffene Person nach unklarem Test in Isolation

Der Betroffene wurde jedoch sofort von der Mannschaft getrennt und isoliert. "Der Betroffene, der keine Symptome aufweist, ist prophylaktisch in häuslicher Quarantäne und weitere Tests werden folgen." Man habe in enger Abstimmung mit dem medizinischen Personal alle notwendigen Vorkehrungen getroffen. Der Spieler solle am Montag noch einmal getestet werden.

Seit Donnerstag werden die Spieler der 1. und 2. Bundesliga auf das Virus getestet. Die Maßnahme ist teil des Konzepts der Deutschen Fußball Liga, mit dem der Liga-Re-Start ermöglicht werden soll. Die beiden Profi-Ligen warten für die Wiederaufnahme nur noch auf das Okay der Regierungen von Bund und Ländern. Am kommenden Mittwoch könnte darüber entschieden werden.

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Bereits drei Personen beim 1. FC Köln positiv getestet.

Zuvor war schon am Freitag bekannt geworden, dass zwei Spieler und ein Betreuer von Bundesligist 1. FC Köln positiv auf das Virus getestet wurden. Bei den Rheinländern mussten daraufhin vorerst nur die drei Infizierten Personen in Quarantäne, wie das Gesundheitsamt entschied. Kritik daran gab es von Köln-Profi Birger Verstraete: "Der Physiotherapeut ist der Mann, der mich und andere Spieler wochenlang behandelt hat. Und mit einem der beiden fraglichen Spieler habe ich am Donnerstag im Fitnessstudio ein Duo gebildet", sagte Verstrate im belgischen Fernsehen. Es sei daher "nicht ganz richtig", dass kein anderer aus dem Team der Kölner mit den Betroffenen in Kontakt gekommen sei. Er rechne nun mit weiteren Infektionen.

"*Niemand aus unserem Team hat sich leichtsinnig verhalten"*, verteidigte Sportchef Horst Heldt das Vorgehen der Kölner gegenüber Bild am Sonntag. "Fakt ist: Wir haben drei Infizierte und über 50 Nicht-Infizierte in unserer Testgruppe. Insofern gehen wir davon aus, dass die Regeln und Maßnahmen am Geißbockheim wirken."